Vorschau
Micmacs
Montag, 6.9. • 20 Uhr
Mittwoch, 8.9. • 20 Uhr
- Genre: Komödie
- Regie: Jean-Pierre Jeunet
- Darsteller: Dany Boon, Julie Ferrier, Dominique Pinon, André Dussollier, Yolande Moreau, Jean-Pierre Marielle, Marie-Julie Baup, Michel Crémadès, Nicolas Marié, Omar Sy
- Produktion: Frankreich 2009
- Filmformat: Cinemascope
- Filmlänge: 104 Minuten
- FSK: frei ab 12 Jahren
Eines Abends tritt Bazil (Dany Boon) vor die Tür seiner Pariser Videothek - nur um eine verirrte Pistolenkugel in den Kopf zu bekommen. Dumme Sache, aber nicht unbedingt tödlich, entscheiden die Ärzte und entlassen Bazil aus dem Krankenhaus - mit Kugel im Kopf, aber ohne Job und Wohnung steht er auf der Straße. Doch das Glück lässt nicht lange auf sich warten: Bazil trifft auf den kauzigen Canaille (Jean-Pierre Marielle), der mit einer Gruppe wunderlicher Außenseiter zusammenlebt. Bei dieser skurrilen Familie findet Bazil ein neues Zuhause und taucht unter in eine Welt voller magischer Momente mitten in einem unbekannten Paris. Vor allem die biegsame Mademoiselle Kautschuk (Julie Ferrier) weckt Bazils Interesse und erobert schnell sein Herz. Doch es wird noch eine Weile dauern bis beide zusammen kommen. Zunächst muss Bazil noch eine Mission erfüllen...
Nach "Delicatessen" und "Amélie" entführt uns Jean-Pierre Jeunet erneut in sein filmisches Universum und lässt uns auf Frankreichs populärsten Star treffen: Dany Boon. Jeunet (César- und fünffach Oscar-nominiert für "Die fabelhafte Welt der Amélie", "Mathilde - Eine große Liebe") nimmt die Zuschauer mit in eine Welt voller Poesie und liebevoll-skurriler Charaktere. Neben bekannten Jeunet-Darstellern wie Dominique Pinon ("Die fabelhafte Welt der Amélie", "Delikatessen") und Yolande Moreau ("Paris, je t`aime", "Die fabelhafte Welt der Amélie") steht der neue französische Superstar Dany Boon ("Willkommen bei den Sch`tis") zum ersten Mal für Jeunet vor der Kamera. Ihm zur Seite steht die wunderbare Julie Ferrier ("So ist Paris") als biegsame Mademoiselle Kautschuk. Die erstklassig besetzte Komödie MICMACS feierte 2009 Weltpremiere auf den Internationalen Filmfestspielen in Toronto.
Eine Ode an das Kino - La Tribune
Ein Konzert voller Originalität - Le Monde
Männer al dente
Freitag, 10.9. • 20 Uhr
Sonntag, 12.9. • 17:15 Uhr
Montag, 13.9. • 20 Uhr
Dienstag, 14.9. • 17:15 Uhr
- Originaltitel: Mine Vaganti
- Regie: Ferzan Ozpetek
- Drebuch: Ferzan Ozpetek, Ivan Cotroneo
- Darsteller: Riccardo Scamarcio, Nicole Grimaudo, Alessandro Preziosi, Ennio Fantastichini, Lunetta Savino, Elena Sofia Ricci, Ilaria Occhini, Daniele Pecci
- Produktion: Italien 2010
- Filmformat: Cinemascope
- Filmlänge: 112 Minuten
- FSK: frei ab 0 Jahren
- Website: www.maenner-al-dente.de
MÄNNER AL DENTE – eine köstliche Komödie über Pasta und andere Leidenschaften und darüber, dass jeder Moment der richtige ist, um zu beginnen, glücklich zu sein.
Ein Geständnis zu machen, ist wie Pasta kochen, auf den richtigen Zeitpunkt kommt es an. Tommaso, der jüngste Sohn der Familie Cantone, will sich nicht länger verstecken. Er ist kein BWLer, sondern Schriftsteller. Und das ist nur der Gipfel des Eisbergs. Beim festlichen Familienessen, bei dem die Zukunft der familiären Pasta-Fabrik geklärt werden soll, will er reinen Wein einschenken. Doch als er die Stimme erhebt, fällt ihm sein großer Bruder ins Wort ...
MÄNNER AL DENTE ist eine großartige Commedia all'italiana. In poetischen und gleichzeitig witzigen Bildern erzählt sie die Geschichte der Familie Cantone, deren Mitglieder lernen, sich gegenseitig zu akzeptieren. Eine Lektion über das Leben und die Liebe inmitten des ganz normalen Wahnsinns einer süditalienischen Familie.
Die Eleganz der Madame Michel
Freitag, 24. September • 20 Uhr
Sonntag, 26. September • 17:15 Uhr
Dienstag, 28. September • 20 Uhr
- Originaltitel: Le Hérisson
- Genre: Drama
- Regie: Mona Achache
- Drebuch: Mona Achache
- Romanvorlage: Muriel Barbery
- Darsteller: Josiane Balasko, Garance Le Guillermic, Togo Igawa, Anne Brochet, Wladimir Yordanoff, Sarah Le Picard
- Produktion: Frankreich 2009
- Filmformat: Cinemascope
- Filmlänge: 100 Minuten
- FSK: frei ab 12 Jahren
- Website: www.madamemichel.senator.de
Madame Michel (Josiane Balasko) ist Concierge in einem eleganten Pariser Wohnhaus. Auf den ersten Blick bringt sie alle typischen Attribute mit sich: Sie ist mürrisch, ungepflegt und unscheinbar. Um ihre Ruhe vor den herablassenden reichen Bewohnern des Hauses zu haben, versteckt sie ihre Leidenschaft für Bücher sorgfältig und schlüpft in die Rolle der kratzbürstigen Concierge. Auch die hochbegabte 11jährige Paloma (Garance Le Guillermic), ebenfalls Bewohnerin des Hauses, lebt in ihrer eigenen Welt. Längst hat sie durchschaut, wie ärmlich ein Leben im Luxus sein kann und beschließt, sich am Tag ihres 12. Geburtstags das Leben zu nehmen, sollte sie nicht etwas entdecken, was das Leben lebenswert macht. Beider Schicksal wandelt sich jedoch mit dem Einzug des geheimnisvollen Japaners Kakuro Ozu (Togo Igawa). Schon bald bahnt sich eine zarte Liebesgeschichte an. Denn Monsieur Ozu ahnt, dass sich hinter Madame Michels mürrischer Fassade ein liebenswertes Geheimnis verbirgt und lockt, sanft wie beharrlich, die barsche Concierge aus ihrem Winterschlaf...
Mit DIE ELEGANZ DER MADAME MICHEL ist der Regisseurin und Drehbuchautorin Mona Achache eine höchstunterhaltsame Hommage an die Freundschaft und das Leben gelungen. Mit einem Augenzwinkern und umwerfendem Humor erzählt sie die hinreißende Geschichte dreier liebenswerter Einzelgänger, die auf den ersten Blick nichts zu verbinden scheint… Mona Achache ließ sich beim Drehbuch schreiben von dem Bestseller „Die Eleganz des Igels“ von Muriel Barbery inspirieren, der sich allein in Frankreich über 1,5 Millionen Mal verkaufte und sich auch in Deutschland wochenlang in den Bestsellerlisten hielt. Frankreichs Kinostar Josiane Balasko („Eine Frau für zwei“) liefert als barsche Madame Michel eine preisverdächtige Vorstellung ab. Der Japaner Togo Igawa („John Rabe“, „Eyes Wide Shut“) spielt den geheimnisvollen Monsieur Ozu. Und die junge Garance Le Guillermic überzeugt in ihrem Leinwanddebüt als die eigenwillige Paloma. Alle drei brillieren als komplexe, überraschende Figuren, die einem sofort ans Herz wachsen, weil sie verwundbar und kraftvoll zugleich gespielt werden: In Frankreich ein überragender Erfolg, beim Internationalen Filmfestival in Kairo mit drei Preisen, darunter für die beste Regie, ausgezeichnet, verzaubert DIE ELEGANZ DER MADAME MICHEL mit wohl dosiertem Humor, einer visuellen Poesie sowie seiner melancholisch, samtweichen Atmosphäre.
Wie drei Sonderlinge sich gegenseitig das Leben leichter machen, erzählt Mona Achaches Komödie mal nachdenklich, mal amüsant und immer warmherzig. - STERN
Die 4. Revolution - Energy Autonomy
Freitag, 1. Oktober • 20 Uhr
Sonntag, 3. Oktober • 17:15 Uhr
Dienstag, 5. Oktober • 20 Uhr
- Genre: Dokumentarfilm
- Regie: Carl-A. Fechner
- Darsteller: Hermann Scheer, Bianca Jagger, Muhammad Yunus, Maximilian Gege, Matthias Willenbacher, Zhengrong Shi, Elon Musk, Maria Skyllas-Kazacos, Preben Maegaard, Ibrahim Togola
- Produktion: Deutschland 2010
- Filmlänge: 83 Minuten
- FSK: frei ab 0 Jahren
- Prädikat: besonders wertvoll
Der Dokumentarfilm DIE 4. REVOLUTION – ENERGY AUTONOMY von Carl-A. Fechner steht für eine mitreißende Vision: Eine Welt-Gemeinschaft, deren Energieversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen gespeist ist – für jeden erreichbar, bezahlbar und sauber. Eine globale Umstrukturierung, die Machtverhältnisse neu ordnet und Kapital gerechter verteilt, könnte jetzt beginnen. Wir müssen es nur tun!
Wie – das zeigt Fechners Film anhand beispielhafter Projekte und ihrer Vorkämpfer in zehn Ländern: Das energieeffizienteste Bürogebäude der Welt steht in Deutschland und produziert mehr Energie, als es verbraucht. Erneuerbare Energien sichern Familien in Mali und Bangladesh über hautnahe Finanzierungsmodelle die Existenz. Alternative Energiekonzepte revolutionieren die Autoindustrie und fördern neue Wege der Mobilität.
In vierjähriger Produktionszeit begleiteten Carl-A. Fechner und sein Team engagierte Prominente, sprachen mit Top-Managern, afrikanischen Müttern, Bankern und ambitionierten Aktivisten auf der ganzen Welt. Am Ende des hochaktuellen Films kann für alle ein neuer Anfang stehen: Die 4. Revolution – Energy Autonomy.
