Vorschau

Trautmann

Mo, 20. Mai • 20 Uhr

  • Genre: Biografie, Drama
  • Regie: Marcus H. Rosenmüller
  • Drehbuch: Marcus H. Rosenmüller, Nicholas Schofield
  • Darsteller: David Kross, Freya Mavor, John Henshaw, Dave Johns, Harry Melling, Gary Lewis
  • Produktion: Deutschland, Großbritannien, Irland 2018
  • Filmlänge: 120 Minuten
  • FSK: frei ab 12 Jahren
  • Altersempfehlung: ab 14 Jahren
  • Prädikat: besonders wertvoll
  • Website: www.facebook.com/trautmann.derfilm

  • Verleih: Squareone/Fox

Bernd Trautmann (DAVID KROSS), 1923 in Bremen geboren, wird mit 17 Jahren in die Wehrmacht eingezogen. Zum Ende des Zweiten Weltkrieges gerät er in britische Kriegsgefangenschaft und wird in der Nähe von Manchester inhaftiert.
Bei einem Fußballspiel unter deutschen Kriegsgefangen wird Jack Friar (JOHN HENSHAW), Coach des Provinzclubs St. Helens, auf Bernds Talent als Torwart aufmerksam und engagiert ihn für seinen Verein. Trautmann verliert sein Herz an Margaret (FREYA MAVOR), die hübsche Tochter seines Trainers. Als nach Kriegsende der Erfolgsverein Manchester City Bernd „Bert“ Trautmann als Torwart engagiert, muss er St. Helens schweren Herzens verlassen: Der Deutsche, der als „Feind“ zur Mannschaft Jack Friars kam, verlässt sie als Freund.
Doch in Manchester löst die Verpflichtung des deutschen „Nazi-Torwarts“ eine große Welle der Entrüstung und des Protestes aus. Während des legendären Cup-Finals 1956 sichert Bernd seiner Mannschaft vor 100.000 Besuchern im Londoner Wembley-Stadion, darunter auch die Queen, den spektakulären Sieg – und gewinnt zugleich die Herzen aller Fußballfans. Was während des Spiels niemand ahnt: Trautmann spielt die letzten 20 Minuten mit einem gebrochenen Halswirbel! Als die Öffentlichkeit davon erfährt, wird der deutsche Torwart in ganz England als Held gefeiert, und seine Geschichte geht um die Welt. Zur gleichen Zeit ereilt ihn jedoch ein tragischer Schicksalsschlag, der sein komplettes Leben auf den Kopf stellen sollte...

Mit seiner einzigartigen Heldengeschichte setzt Marcus H. Rosenmüller, dessen Kino-Erstling WER FRÜHER STIRBT IST LÄNGER TOT auf Anhieb Kult-Status erlangte, der deutschen Torhüter-Legende Bert Trautmann ein beeindruckendes Denkmal. TRAUTMANN ist jedoch weit mehr als das faszinierende Biopic eines phänomenalen Fußballers, der im legendären Cup Final von 1956 trotz Genickbruchs bis zum Ende durchspielte und in Wembley vor 100.000 elektrisierten Zuschauern für Englands Traditionsverein Manchester City den Pokal holte. TRAUTMANN erzählt auch die bewegende Nachkriegs-Love Story zwischen dem Deutschen Bert und der jungen Engländerin Margaret. Ihre tiefe, bedingungslose Liebe zueinander steht auch für Versöhnung und Völkerverständigung, für Verzeihen und das Überwinden von Grenzen und Vorurteilen.
In den Hauptrollen begeistern David Kross (DER VORLESER, SIMPEL) und die schottische Nachwuchsschauspielerin Freya Mavor (VOM ENDE EINER GESCHICHTE), für die Nebenrollen konnten gestandene britische Darsteller wie John Henshaw (ANGELS‘ SHARE – EIN SCHLUCK FÜR DIE ENGEL) und Gary Lewis (BILLY ELLIOT – I WILL DANCE) gewonnen werden.

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Monsieur Claude 2

Mi, 5. Juni • 20 Uhr
Mo, 10. Juni • 20 Uhr

  • Originaltitel: Qu'est-ce qu'on a encore fait au Bon Dieu
  • Genre: Komödie
  • Regie: Philippe de Chauveron
  • Drehbuch: Philippe de Chauveron, Guy Laurent
  • Darsteller: Christian Clavier, Chantal Lauby, Ary Abittan, Medi Sadoun, Frédéric Chau, Noom Diawara, Frédérique Bel, Julia Piaton
  • Produktion: Frankreich 2019
  • Filmlänge: 99 Minuten
  • FSK: frei ab 0 Jahren
  • Website: www.monsieurclaude.de

  • Verleih: NEUE VISIONEN Filmverleih GmbH

Was mussten Monsieur Claude Verneuil und seine Frau Marie nicht alles über sich ergehen lassen?! Beschneidungsrituale, Hühnchen halal, koscheres Dim Sum und nicht zuletzt die Koffis von der Elfenbeinküste. Doch seit den vier maximal multikulturellen Hochzeiten ihrer Töchter sind die beiden im Integrieren unübertroffen. Als echter Kosmopolit rafft sich Monsieur Claude nun sogar auf, allen Heimatländern seiner bunten Schwiegerschar einen Besuch abzustatten. In der französischen Provinz finden die Verneuils es aber doch am schönsten. Und so freuen sich Claude und Marie auf ihr Großeltern-Dasein in heimatlicher Gemütlichkeit. Abermals haben sie die Rechnung ohne ihre Töchter gemacht. Als die ihnen erklären, dass mit diesen Ehemännern im konservativen Frankreich auf keinen grünen Zweig zu kommen ist und sie deshalb mit Kind und Kegel im Ausland ihr Glück suchen werden, sind die Gesichter der Großbürger plötzlich sehr lang. Die ganze schöne Toleranz war für die Katz? Die so hart erarbeitete Anpassungsfähigkeit – perdü? Bei Claude Verneuil droht ein weiterer unversöhnlicher Familien-Infarkt. Er und Marie setzen Himmel und Hölle in Bewegung, um ihre Schwiegersöhne zum Bleiben zu bewegen. Und werden plötzlich zu schlitzohrigen Patrioten in völkerfreundschaftlicher Mission.

Sie sind wieder da! – Monsieur Claude, seine Töchter und die schlagfertigen Schwiegersöhne kehren zurück für einen neuen großen Wurf im Roulette der Traditionen. Regisseur Philippe de Chauveron und seine grandiose Schauspielmannschaft haben der Fortsetzung des rekordverdächtigen Erfolgsfilms viel Liebe und noch mehr Scharfsinn, Esprit und Witz eingehaucht. In seiner Paraderolle als naserümpfender Claude Verneuil verbreitet Christian Clavier bei seinem Drahtseilakt zwischen Vernunft und Vorurteil abermals große Heiterkeit. MONSIEUR CLAUDE 2 ist herrlich treffsicheres Komödienkino voller Provokationen und Spitzfindigkeiten, das den Vorgänger an Charme sogar noch übertrifft.

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Van Gogh - An der Schwelle zur Ewigkeit

Mi, 19. Juni • 20 Uhr
Mo, 24. Juni • 20 Uhr

  • Originaltitel: At Eternity's Gate
  • Genre: Biografie, Drama
  • Regie: Julian Schnabel
  • Drehbuch: Julian Schnabel, Jean-Claude Carrière, Louise Kugelberg
  • Darsteller: Willem Dafoe, Oscar Isaac, Mads Mikkelsen, Emmanuelle Seigner
  • Produktion: USA, Frankreich 2018
  • Filmlänge: 111 Minuten
  • FSK: frei ab 6 Jahren
  • Website: dcmworld.com/portfolio/van-gogh

  • Verleih: DCM Film Distribution GmbH

In der Gegend von Arles und Auvers-sur-Oise, wohin sich Vincent van Gogh (Willem Dafoe) zurückgezogen hat, um dem Druck des Lebens in Paris zu entkommen, wird er von den einen freundlich und von den anderen brutal behandelt. Die Inhaberin des örtlichen Restaurants hat Mitleid mit ihm und schenkt ihm ein Notizbuch für seine Zeichnungen. Andere haben Angst vor seinen dunklen und unberechenbaren Stimmungsschwankungen. Auch sein enger Freund und Künstler Paul Gauguin findet ihn zu erdrückend und verlässt ihn. Allein sein Bruder und Kunsthändler Theo unterstützt ihn unerschütterlich, auch wenn es ihm nicht gelingt, auch nur eines von Vincents Werken zu verkaufen.

Julian Schnabels VAN GOGH – AN DER SCHWELLE ZUR EWIGKEIT ist eine faszinierende Reise in den Körper und Geist von Vincent van Gogh, der trotz Skepsis, Wahnsinn und Krankheit einige der beeindruckendsten und gefeiertsten Kunstwerke der Welt erschuf. Doch wie so viele Künstler war auch er seiner Zeit voraus und wurde zu Lebzeiten gesellschaftlich ausgestoßen und missbilligt.
Willem Dafoe, der als Bester Schauspieler bei den Filmfestspielen in Venedig 2018 ausgezeichnet wurde, überzeugt als Vincent van Gogh in Julian Schnabels „impressionistischen Meisterwerk“ (Indiewire).

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