Vorschau

Ein Fast perfekter Antrag

Mi, 8. April • 20 Uhr • 🥂
Mo, 13. April • 20 Uhr

  • Genre: Komödie
  • Regie: Marc Rothemund
  • Drehbuch: Richard Kropf
  • Darsteller: Heiner Lauterbach, Iris Berben
  • Produktion: Deutschland 2025
  • Filmlänge: 105 Minuten
  • FSK: frei ab 0 Jahren
  • Website: www.einfastperfekterantrag-film.de/home/

  • Verleih: LEONINE Distribution GmbH

Der eigenwillige Witwer Walter (HEINER LAUTERBACH) vertreibt sich seine Zeit im Ruhestand damit, Restaurants zu testen und akribisch im Internet zu bewerten. Bei einem seiner Restaurantbesuche trifft er zufällig seine Jugendliebe Alice (IRIS BERBEN) wieder. Vor 40 Jahren hatte er ihr einen Heiratsantrag gemacht und war spektakulär gescheitert. Die lebensfrohe und freigeistige Kunstprofessorin ist auch heute noch das genaue Gegenteil des altmodischen, akkuraten Walter. Der Ehrgeiz des pensionierten Ingenieurs ist geweckt. Er will es diesmal besser machen, während Alice gar nicht daran denkt, denn sie liebt ihr unabhängiges Leben und braucht keinen Beziehungsstress. Sie stellt eine Bedingung: Erst wenn er echtes Interesse an ihrer Welt zeigt, bekommt er vielleicht eine zweite Chance. Und so schreibt sich Walter, der sich nie für Kunst interessiert hat, zu Alice Entsetzen als Gaststudent in ihrem Kurs ein – fest entschlossen, sich selbst und ihr zu beweisen, dass es nie zu spät ist, neue Wege zu gehen. Aber nicht nur Alice stellt ihn vor ungeahnte Herausforderungen, sondern auch die Begegnung mit seinen 40 Jahre jüngeren Kommiliton*innen. Unerwartet finden sich Alice und Walter in einem neuen, aufregenden Kapitel ihres Lebens wieder und müssen sich fragen: Rostet alte Liebe wirklich nicht?

EIN FAST PERFEKTER ANTRAG ist die neue Komödie von Erfolgsregisseur Marc Rothemund („Mein Blind Date mit dem Leben“, „Dieses bescheuerte Herz“) und Drehbuchautor Richard Kropf („4 Blocks“, „Kleo“), die mit ihrem letzten Film „Wochenendrebellen“ einen Millionenerfolg in den deutschen Kinos landeten. Auch EIN FAST PERFEKTER ANTRAG hat den Finger am Puls der Zeit und erzählt mit Witz und Leichtigkeit eine erfrischende Liebesgeschichte über die zweite Liebe im Leben, die mit unwiderstehlichem Humor und Herz verzaubert.

Marty Supreme

Mi, 22. April • 19:30 Uhr • 🥂
Mo, 27. April • 19:30 Uhr

  • Genre: Drama
  • Regie: Josh Safdie
  • Drehbuch: Ronald Bronstein, Josh Safdie
  • Darsteller: Timothée Chalamet, Gwyneth Paltrow, Odessa A’zion, Tyler Okonma, Fran Drescher, Kevin O’Leary, Sandra Bernhard, Koto Kawaguchi, Abel Ferrara
  • Produktion: USA 2025
  • Filmlänge: 150 Minuten
  • FSK: frei ab 12 Jahren
  • Deskriptoren: Gewalt, Verletzung, Sprache

  • Verleih: Tobis Film GmbH

n den Hinterhöfen Manhattans träumt der junge Schuhverkäufer Marty von einer Zukunft, die ein paar Nummern größer ist als der kleine Schuhladen seines Onkels. Angetrieben von der Idee, Weltmeister im Tischtennis werden zu können, taucht er jede Nacht ab in die verrauchten Wettkampfhallen der Stadt, wo er sich mit viel Talent, der nötigen Chuzpe und dank der Hilfe seines besten Freundes (Tyler Okonma) ein paar Dollar dazu verdient. Zu wenig, um eine Profikarriere zu finanzieren und an den Turnieren in London, Paris oder Tokio teilnehmen zu können. Also ‚leiht‘ sich Marty kurzerhand Geld aus dem Safe seines Onkels, belügt seine Mutter (Fran Drescher) ebenso wie seine Freundin (Odessa A’zion) und schmeißt sich schamlos an eine Hollywood-Diva (Gwyneth Paltrow) ran, deren Ehemann (Kevin O’Leary) er gleichzeitig als Sponsor gewinnen will. Doch das ist erst der Anfang der Odyssey eines Mannes, der bereit ist, für Ruhm und Erfolg alles zu riskieren.

Angelehnt an die Biografie des legendären Tischtennisspielers und Lebemanns Marty Reisman konnte Regisseur Josh Safie für den ersten Spielfilm ohne seinen Bruder Benny ein energiegeladenes Ensemble gewinnen. Neben Timothée Chalamet (DUNE) spielen unter anderem Oscar®-Preisträgerin Gwyneth Paltrow, die hier ihr großes Leinwand-Comeback gibt, „Shark Tank“-Ikone Kevin O’Leary, DIE NANNY-Star Fran Drescher und Tyler Okonma (besser bekannt als Tyler, the Creator), sowie Odessa A’zion, Enkelin des Filmemachers Percy Adlon, als Martys Geliebte Rachel.

Als wäre es leicht (Fassung für Gehörlose)

Filmabend 🥂 - Bürgerinitiative "Sei ein Mensch"
Mi, 13. Mai • Abendveranstaltung ab 19:30 Uhr - Filmbeginn ca. 20 Uhr

  • Genre: Drama, Liebesfilm
  • Regie: Milan Skrobanek
  • Drehbuch: Milan Skrobanek, Eibe Maleen Krebs
  • Darsteller: David Knors, Cindy Klink, Athena Lange, Wolf Danny Homann, Joachim Raaf, Marion Kracht
  • Produktion: Deutschland 2026
  • Filmlänge: 94 Minuten
  • FSK: frei ab 12 Jahren
  • Deskriptoren: Sprache
  • Website: port-prince.de/projekt/als-waere-es-leicht/

  • Verleih: Port Au Prince Pictures GmbH

Kati ist gehörlos, Florian ist blind. Er ist Stadionkommentator beim FC St. Pauli, sie entdeckt die Welt durch ihre Kamera. Als sie sich im Dialoghaus Hamburg begegnen, entsteht eine eigene Sprache – jenseits von Worten und Gesten, getragen von Nähe und Mut. Doch ihre unterschiedlichen Lebenswelten und die Erwartungen von Familie und Umfeld stellen die Beziehung immer wieder auf die Probe. Ihre Liebe wirkt für Außenstehende kaum möglich und entfaltet gerade deshalb eine besondere Kraft.

Der Film ist die erste deutsche Spielfilmproduktion, die in den Hauptrollen Menschen zeigt, die im wirklichen Leben gehörlos (Cindy Klink) bzw. blind (David Knors) sind. Er zeigt, wie Nähe dort entstehen kann, wo andere nur Grenzen sehen. Und er macht spürbar, dass Liebe nicht in Worten oder Blicken wohnt, sondern in dem Versuch, sich dem anderen immer wieder neu zuzuwenden.
Der Debüt-Spielfilm des Hamburger Regisseurs Milan Skrobanek erzählt einfühlsam von der Schönheit und Verletzlichkeit einer Beziehung, die größer ist als die Umstände. Am Set unterstützten Deaf-Supervisor und Gebärdendolmetscher*innen die Kommunikation.
ALS WÄRE ES LEICHT wurde 2023 für den Deutschen Drehbuchpreis nominiert und feierte seine Weltpremiere auf dem Filmfest Hamburg 2025.
Da der Film Inklusion und Barrierefreiheit nicht nur thematisieren, sondern auf allen Ebenen der Produktion und Auswertung konsequent umsetzen möchte, wird der Film mit Untertiteln für gehörlose und schwerhörige Menschen in den Kinos gezeigt. Blinde Menschen können den Film per Audiodeskription über die Greta App barrierfrei erleben. Auf diese Weise soll allen Besucher*innen ein bestmögliches Kinoerlebnis ermöglicht und ein Zeichen für Diversität und kulturelle Teilhabe gesetzt werden.

Die jüngste Tochter

Filmabend zum IDAHOBIT • 🥂
Mo, 18. Mai • Abendveranstaltung ab 19:30 Uhr - Filmbeginn ca. 20 Uhr

  • Originaltitel: La petite dernière
  • Genre: Drama
  • Regie: Hafsia Herzi
  • Drehbuch: Hafsia Herzi
  • Darsteller: Nadia Melliti, Park Ji-min, Amina Ben Mohamed, Melissa Guers, Rita Benmannana
  • Produktion: Frankreich, Deutschland 2025
  • Filmlänge: 113 Minuten
  • FSK: frei ab 12 Jahren
  • Deskriptoren: Sexualität, belastende Themen
  • Website: alamodefilm.de/filme/die-juengste-tochter/

  • Verleih: Alamode Film

Die 17-jährige Fatima ist die jüngste von drei Töchtern einer französisch-algerischen Familie in einem Pariser Vorort. Ihr Lieblingssport ist Fußball, in der Schule hängt sie mit den prahlerischsten Jungs ihrer Klasse ab, und sie hat einen heimlichen festen Freund, der bereits ans Heiraten denkt. Fatima fällt es jedoch zunehmend schwerer zu verbergen, was niemand wissen darf: Ihr Herz schlägt für Frauen. Als sie ein Philosophiestudium in Paris beginnt, eröffnet sich für sie eine völlig neue Welt. Hin-und hergerissen zwischen Familientradition, Glauben und ihrem Wunsch nach Freiheit muss Fatima ihren eigenen Weg finden.

DIE JÜNGSTE TOCHTER ist eine Adaption des gefeierten autofiktionalen Debütromans von Fatima Daas aus dem Jahr 2020 und der dritte Spielfilm der französischen Drehbuchautorin und Regisseurin Hafsia Herzi (DU VERDIENST EINE LIEBE, EINE GUTE MUTTER). Mit emotionaler und wahrhaftiger Wucht begleitet der Film das sexuelle Erwachsenwerden einer jungen Frau und ihre Suche nach einem Platz in der Welt. Zum großen Teil mit Laiendarsteller:innen besetzt, mit Zärtlichkeit und Fingerspitzengefühl inszeniert, aber ohne Scheu vor Tabubrüchen, gelingt Hafsia Herzi ein Instantklassiker des Queer Cinema in der Tradition von Abdellatif Kechiches BLAU IST EINE WARME FARBE, Céline Sciammas PORTRÄTEINER JUNGEN FRAU IN FLAMMEN und Barry Jenkins MOONLIGHT.
In ihrer ersten Rolle vor der Kamera feiert Nadia Melliti mit ihrer kraftvoll zurückhaltenden, atemberaubenden Darstellung einen fulminanten Einstieg in die Schauspielerei. Bei den 78.Internationalen Filmfestspielen von Cannes, wo der Film bei seiner Uraufführung zwölfminütige Standing Ovations erhielt, wurde sie mit dem Preis für die beste Darstellerin ausgezeichnet. Der Film gewann außerdem die Queer Palm.