Vorschau

Der Verlorene Mann

Filmabend 🥂 - Netzwerk Demenz
Mo, 21. September • 19:30 Uhr

  • Genre: Drama
  • Regie: Welf Reinhart
  • Drehbuch: Tünde Sautier, Welf Reinhart
  • Darsteller: Dagmar Manzel, Harald Krassnitzer, August Zirner, Lene Dax, Dionne Wudu, Marion Freundorfer, Catalina Navarro Kirner, Ewa Patricia Klosowski, Jessica Stautz, Sara Sukarie
  • Produktion: Deutschland 2026
  • Filmlänge: 106 Minuten
  • FSK: frei ab 12 Jahren
  • Deskriptoren: belastende Themen
  • Website: www.filmweltverleih.de/cinema/movie/der-verlorene-mann

  • Verleih: Filmwelt Verleihagentur

Die Künstlerin Hanne (Dagmar Manzel) und der pensionierte Pfarrer Bernd (August Zirner) führen eine glückliche, nach Jahren etwas eingefahrene Ehe, als wie aus dem Nichts Hannes früherer Ehemann Kurt (Harald Krassnitzer) vor ihrer Tür steht. Durch seine Demenzerkrankung kann sich Kurt nicht mehr erinnern, dass er und Hanne bereits seit 20 Jahren geschieden sind. Als das Paar ihn vorübergehend bei sich aufnimmt, kehrt eine verloren geglaubte Leichtigkeit in ihre Ehe zurück. Doch je mehr Zeit vergeht, desto stärker gerät ihr gemeinsames Leben aus den Fugen.

DER VERLORENE MANN erzählt eine berührende Geschichte über Vergessen und Erinnern, über Liebe und Freundschaft, über das Älterwerden und Jungbleiben, über Abschied und den Mut, neu zu beginnen. Mit großer Sensibilität und einem feinen Gespür für die Zwischentöne zeigt er die tragischen genau wie die komischen Momente, die gerade das Alter mit sich bringt und die unser Leben zu dem machen, was es ist. Im Zentrum des Films stehen Dagmar Manzel, Harald Krassnitzer und August Zirner, die zwischen Ernsthaftigkeit und leisem Humor als Hanne, Kurt und Bernd brillieren.
DER VERLORENE MANN ist das Spielfilmdebüt von Welf Reinhart, der gemeinsam mit Tünde Sautier auch das Drehbuch geschrieben hat. Welf Reinhart gewann 2022 mit seinem Kurzfilm „Eigenheim“ den Studenten-Oscar®.

Filmplakat
Filmtitel und Filmdaten

Do
17.9.

Fr
18.9.

Sa
19.9.

So
20.9.

Mo
21.9.

Di
22.9.

Mi
23.9.

Der Verlorene Mann
frei ab 12 Jahren
106 Minuten

Filmwelt Verleihagentur

          
          
          
          
19:30
          
          

Wohin mit mir?

Filmabend 🥂 - Caritas - Fachdienst Migration
Mo, 28. September • Abendveranstaltung ab 19 Uhr - Filmbeginn ca. 19:30 Uhr

  • Genre: Dokumentarfilm
  • Regie: Marvin Menné
  • Darsteller: Majd, Shahfaisal
  • Produktion: Deutschland 2025
  • Filmlänge: 82 Minuten
  • FSK: frei ab 6 Jahren
  • Deskriptoren: belastende Szenen
  • Website: dropoutcinema.org/wohin-mit-mir/

  • Verleih: Drop-Out Cinema eG

Majd und Shahfaisal leben in einer Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Geflüchtete in Deutschland. Dort beginnen sie, sich selbst zu entdecken – als Teenager mit Träumen und Ängsten. Doch ihre Lebensrealität ist geprägt von drohender Abschiebung, familiärem Druck und gesellschaftlicher Ablehnung.

Der Film begleitet die beiden durch ihren Alltag, der zwischen Hoffnung und existenzieller Unsicherheit oszilliert. Regisseur Marvin Menné beleuchtet eindrucksvoll, was nach der Flucht passiert und eröffnet einen empathischen Blick auf eine Lebensphase, die viele in Politik und Öffentlichkeit übersehen: das Erwachsenwerden im Ausnahmezustand.

Filmplakat
Filmtitel und Filmdaten

Do
24.9.

Fr
25.9.

Sa
26.9.

So
27.9.

Mo
28.9.

Di
29.9.

Mi
30.9.

Wohin mit mir?
frei ab 6 Jahren
82 Minuten

Drop-Out Cinema eG

          
          
          
          
19:30
          
          

Vaterland

Mi, 7. Oktober • 20 Uhr • 🥂
Mo, 12. Oktober • 20 Uhr

  • Genre: Biografie, Drama, Historie
  • Regie: Paweł Pawlikowski
  • Drehbuch: Paweł Pawlikowski, Henk Handloegten
  • Darsteller: Hanns Zischler, Sandra Hüller, August Diehl, Devid Striesow, Fritzi Haberlandt, Milan Peschel, Joachim Meyerhoff
  • Produktion: Polen, Deutschland, Italien, Frankreich 2026
  • Filmlänge: 82 Minuten
  • FSK: frei ab 0 Jahren
  • Website: vaterland-der-film.de

  • Verleih: NEUE VISIONEN Filmverleih GmbH

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter, die Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin Erika (Sandra Hüller), auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Zum Goethe-Jubiläum wünscht man sich auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trostes, der Zustimmung und der Vergebung vom größten aller Erzähler. Zwischen euphorischen Wagner-Erben und literarisch versierten Generälen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller hofiert und manchmal auch beschimpft, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert. Es ist das erste Mal seit dem Krieg, dass Thomas Mann in sein Heimatland zurückkehrt, aus dem er einst ins Exil geflohen war. Eine Reise in die verwundete deutsche Seele, die heilen soll – sie wird für Erika und den Zauberer, wie seine Kinder Thomas Mann oft nannten, zu einer Reise ins Innerste.

Nach dem Oscar-prämierten IDA und dem vielfach ausgezeichneten Drama COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE (Beste Regie in Cannes, fünf Europäische Filmpreise, darunter für den Besten Film) erzählt Paweł Pawlikowski in überragenden Kinobildern eine große deutsche Familiengeschichte im Tumult der Nachkriegszeit. Mit zarter Unerbittlichkeit überblendet VATERLAND den Nullpunkt der deutschen Geschichte mit dem Finale einer Familiensaga. Eine intensive filmische Erfahrung, getragen von einem überragenden Ensemble.

Lolita lesen in Teheran

Filmabend 🥂 - Eine Welt Laden
Mi, 11. November • Abendveranstaltung ab 19 Uhr - Filmbeginn ca. 19:30 Uhr

  • Originaltitel: Reading Lolita in Tehran
  • Genre: Drama
  • Regie: Eran Riklis
  • Drehbuch: Marjorie David
  • Romanvorlage: Azar Nafisi
  • Darsteller: Golshifteh Farahani, Zar Amir Ebrahimi, Mina Kavani, Reza Diako, Arash Marandi, Catayoune Ahmadi, Lara Wolf, Sina Parvaneh
  • Produktion: Italien, Israel 2025
  • Filmlänge: 108 Minuten
  • FSK: frei ab 12 Jahren
  • Deskriptoren: Gewalt, Bedrohung, belastende Themen
  • Website: weltkino.de/filme/lolita-lesen-in-teheran

Im postrevolutionären Teheran der 1990er-Jahre wagt die Literaturprofessorin Azar Nafisi einen stillen Akt des Widerstands: In ihrer Wohnung versammelt sie heimlich sechs ihrer Studentinnen zu einem privaten Lesekreis. Gemeinsam tauchen sie in die verbotenen Werke der westlichen Literatur ein – von Vladimir Nabokov über F. Scott Fitzgerald und Henry James bis hin zu Jane Austen. Inmitten politischer Repression und religiöser Kontrolle wird das Lesen zu einem Akt der Selbstermächtigung, der die Frauen zum Reflektieren über Freiheit, Liebe und Identität inspiriert.

Mit LOLITA LESEN IN TEHERAN erzählt Eran Riklis (LEMON TREE) die wahre Geschichte von Azar Nafisi – basierend auf ihrem gleichnamigen internationalen Bestseller. Entstanden ist ein zutiefst bewegendes Drama über Mut, Hoffnung und die stille Kraft der Worte. In poetischen Bildern und getragen von einem herausragenden Ensemble um Golshifteh Farahani und Zar Amir zeigt der Film eindrucksvoll, wie Literatur selbst in den dunkelsten Zeiten Räume innerer Freiheit schaffen kann. Seine Weltpremiere feierte der Film 2024 auf dem Rome Film Fest, wo er mit dem Publikumspreis sowie dem Sonderpreis der Jury für die weibliche Besetzung ausgezeichnet wurde.