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Schul- und Sondervorstellungen

Schulvostellungen können in der vorstellungsfreien Zeit von Montag bis Freitag ab 9:00 Uhr angeboten werden. Für Anfragen und zur Anmeldung wenden sie sich bitte telefonisch (02651-7006280) an uns.

Im Filmangebot sind in der Regel alle Filme die aktuell im Programm gezeigt werden. Es können auch bei einer ausreichenden Gruppengröße Filme speziell bestellt werden.

"Schule im Kino" - Praxisleitfaden zur Filmbildung für Lehrkräfte (PDF)

Aktuelle Filmvorschläge für Schulvorstellungen:

Bibi & Tina - Tohuwabohu Total!

Termine sind jederzeit möglich

  • Genre: Familie
  • Regie: Detlev Buck
  • Darsteller: Lina Larissa Strahl, Lisa-Marie Koroll, Louis Held, Emilio Sakraya, Michael Maertens, Winnie Böwe, Martin Seifert, Maximilian von der Groeben, Fabian Buch, Lea van Acken
  • Produktion: Deutschland 2016
  • Filmlänge: 110 Minuten
  • FSK: frei ab 0 Jahren

  • Verleih: DCM Film Distribution GmbH

Das TOHUWABOHU ist perfekt: Bibi und Tina begegnen einem ruppigen Ausreißer, der sich als Mädchen entpuppt und von seiner Familie verfolgt wird. Das Familienoberhaupt ist weltfremd, engstirnig und stur, den kann man nicht überzeugen und selbst Bibi kommt mit Hexerei nicht weiter. Außerdem ist Schloss Falkenstein “under construction“ und der Graf völlig überfordert, während Alex ein internationales Musik-Festival auf Falkenstein plant und sich seinem Vater widersetzt. Und als wäre das nicht genug, wird Tina schließlich auch noch entführt. Bei all dem Chaos wird am Ende eines ganz klar: Wirkliche Veränderungen entstehen durch gemeinsame Aktionen und Anstrengungen, nicht durch Hexerei. Oder wie Regisseur Detlev Buck meint: „Aus gegebenem Anlass in der Welt machen wir weiter. Bibi und Tina sind und bleiben offen und unbestechlich.“

Zum erfolgreichen Bibi & Tina-Cast zählen auch dieses Mal wieder Lina Larissa Strahl (Bibi), Lisa-Marie Koroll (Tina) und Louis Held (Alex), Emilio Sakraya (Tarik), Michael Maertens (Graf Falko), Winnie Böwe (Frau Martin), Martin Seifert (Butler Dagobert), Maximilian von der Groeben (Freddy) und Fabian Buch (Holger Martin). Neu dabei ist Lea van Acken (DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK, KREUZWEG), die die Doppelrolle der Ausreißerin Adea / Aladin spielt. Der Soundtrack kommt – wie bei den vorherigen BIBI & TINA-Kinofilmen – von Peter Plate und seinem Kreativteam Ulf Leo Sommer und Daniel Faust. Gedreht wurde in der Region Berlin-Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Kroatien.

Ich, Daniel Blake

Termine sind jederzeit möglich

  • Originaltitel: I, Daniel Blake
  • Genre: Drama
  • Regie: Ken Loach
  • Drehbuch: Paul Laverty
  • Darsteller: Dave Johns, Hayley Squires, Dylan McKiernan, Briana Shann, Kate Rutter, Sharon Percy, Kema Sikazwe
  • Produktion: Großbritannien 2016
  • Filmlänge: 101 Minuten
  • FSK: frei ab 6 Jahren
  • Altersempfehlung: ab 14 Jahren
  • Website: www.daniel-blake.de

  • Verleih: Twentieth Century Fox of Germany GmbH

Daniel Blake (Dave Johns) ist ein geradliniger und anständiger, zeitlebens Steuern zahlender Durchschnittsengländer – bis seine Gesundheit ihm einen Strich durch die Rechnung macht. Jetzt, im gesetzteren Alter, will ihm die willkürliche Staatsbürokratie den Bezug von Sozialhilfe verweigern. Schnell gerät er in einen Teufelskreis von Zuständigkeiten, Bestimmungen und Antragsformularen. Daniel Blake rechnet nicht damit, dass die geradezu kafkaeske Situation ihn fast in die Knie zwingen wird. Seine Wege kreuzen sich mit Katie (Hayley Squires) und ihren beiden Kindern Daisy und Dylan. Sie raufen sich zu einer Schicksalsgemeinschaft zusammen und erfahren neben den ständigen Seitenhieben der Behörden auch viel Solidarität – von ehemaligen Kollegen, sogar von Daniels schrägem Nachbar. Doch die bürokratischen Klippen des sogenannten Sozialstaates sind tückisch. Da wird Ohnmacht zur Wut – und so leicht geben Daniel und Katie ihre Träume und Hoffnungen nicht auf...

Auch mit 80 Jahren wird Meisterregisseur Ken Loach nicht müde, sich in seinen kurzweiligen Spielfilmen für die Rechte der Underdogs zu engagieren und sich dabei immer ganz nah an den realen Umständen zu orientieren. Lakonisch und mit einer Prise Humor nimmt er in seinen neuen Film ICH, DANIEL BLAKE den Sozialstaat ins Visier. Dafür wurde er in diesem Jahr erneut in Cannes mit der Goldenen Palme für den Besten Film und in Locarno und San Sebastian mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Unaufgeregt und hochemotional erzählt er von den Ungerechtigkeiten im System – nicht nur in Großbritannien, sondern überall in Europa.
Sein langjähriger Drehbuchautor Paul Laverty wurde angeregt durch die in der britischen Boulevardpresse angefachte Hetze gegen sozial Schwache als Schmarotzer. Aus der so entstandenen Wut heraus erzählen Loach und Laverty humorvoll und ohne falsches Pathos vom Kampf eines ungleichen englischen Paares gegen staatliche Windmühlen – und um ihre Würde.