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ladiesnight

Genießen Sie einen ausgesuchten Film mit einem Glas Sekt.

Leid und Herrlichkeit

ladiesnight: Mittwoch, 18. September - 20 Uhr

  • Originaltitel: Dolor y gloria
  • Genre: Drama
  • Regie: Pedro Almodóvar
  • Drehbuch: Pedro Almodóvar
  • Darsteller: Antonio Banderas, Penélope Cruz, Julieta Serrano, Cecilia Roth, Leonardo Sbaraglia, Asier Etxeandia, Nora Navas, Raúl Arévalo
  • Produktion: Spanien 2019
  • Filmlänge: 114 Minuten
  • FSK: frei ab 6 Jahren
  • Website: www.studiocanal.de/kino/leid_und_herrlichkeit

  • Verleih: STUDIOCANAL GmbH Filmverleih

Regisseur Salvador Mallo (Antonio Banderas) entdeckte schon früh seine Leidenschaft für das große Kino und die Geschichten, die es erzählt. Aufgewachsen im Valenzia der 60er Jahre, aufgezogen von seiner liebevollen Mutter (Penélope Cruz), die sich ein besseres Leben für ihn wünscht, zieht es ihn in den 80er Jahren nach Madrid. Dort trifft er auf Federico (Leonardo Sbaraglia), eine Begegnung, die sein Leben von Grund auf verändern wird. Gezeichnet von seinem exessiven Leben blickt Salvador jetzt auf die Jahre zurück, in denen er als Regisseur große Erfolge feierte, schmerzliche Verluste hinnehmen musste, aber auch zu einem der innovativsten und erfolgreichsten Filmschaffenden in Spanien wurde. Durch die Reise in seine Vergangenheit und die Notwendigkeit diese zu erzählen, findet Salvador den Weg in ein neues Leben...

Mit LEID UND HERRLICHKEIT gelingt Regisseur Pedro Almodóvar ein faszinierendes Vexierspiel zwischen Fiktion und autobiographischer Wahrheit. Über drei Epochen fächert er das schillernde Leben von Salvador Mallo auf, einem berühmten Filmregisseur, der sich unerwartet am Ende seiner Laufbahn wiederfindet. Superstar Antonio Banderas ("Die Haut, in der ich wohne") spielt diesen einst vor Lebenslust und Kreativität sprühenden Mann mit glühender Intensität. Penélope Cruz ("Vicky Cristina Barcelona", "Volver") glänzt in der Rolle von Jacinta, Mallos Mutter. Die Musik stammt von dem preisgekrönten Filmkomponisten Alberto Iglesias ("Volver", "Dame, König, As, Spion"), der seit über zwanzig Jahren erfolgreich mit Almodóvar zusammenarbeitet. Auch mit dem Kameramann José Luis Alcaine ("Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs") verbindet ihn eine jahrelange künstlerische Freundschaft.

Preise:
2019 Cannes Int. Filmfestspiele – Bester Hauptdarsteller (Antonio Banderas)
2019 Nominiert für Cannes Int. Filmfestspiele – Goldene Palme (Pedro Almodóvar)

Gloria - Das Leben wartet nicht

ladiesnight: Mittwoch, 2. Oktober - 20 Uhr

  • Originaltitel: Gloria Bell
  • Genre: Drama, Komödie, Liebesfilm
  • Regie: Sebastián Lelio
  • Drehbuch: Sebastián Lelio
  • Darsteller: Julianne Moore, John Turturro, Michael Cera, Barbara Sukowa, Jeanne Tripplehorn, Rita Wilson, Caren Pistorius
  • Produktion: USA 2018
  • Filmlänge: 102 Minuten
  • FSK: frei ab 0 Jahren
  • Website: squareone-entertainment.com/gloria

  • Verleih: SquareOne Entertainment

Eigentlich ist Gloria (Julianne Moore) ganz zufrieden mit ihrem Leben: Sie ist Mutter zweier erwachsener Kinder, temperamentvoll, geschieden und nur hin und wieder etwas einsam. Ihre Tage verbringt sie mit einem langweiligen Bürojob, ihre Nächte frei und ungezwungen auf der Tanzfläche von Single-Partys in den Clubs von Los Angeles. In einer dieser Nächte trifft sie Arnold (John Turturro) - genau wie Gloria geschieden und Single. Was wie eine abenteuerliche Bilderbuch-Romanze voller Erotik und Schmetterlingen im Bauch beginnt, muss sich schon bald wichtigen Themen des Lebens wie Familie, Beziehungsfähigkeit und Verbindlichkeit stellen. Ist Gloria bereit für eine neue Liebe, trotz des emotionalen „Gepäcks“, das ein neuer Partner mit in die Beziehung bringt? Oder hält das Leben vielleicht doch noch weitere Überraschungen für sie parat?

Regisseur und Oscar®-Gewinner Sebastián Lelio ("Eine fantastische Frau", "Ungehorsam") zeigt uns mit seiner differenzierten Liebeskomödie GLORIA – Das Leben wartet nicht, dass die Liebe jederzeit zuschlagen kann, Beziehungen aber wiederum nur selten unkompliziert sind. Oscar®-Preisträgerin Julianne Moore („Still Alice“) ist GLORIA und in jeder Einstellung das grandiose Zentrum des Films. An ihrer Seite beeindruckt John Turturro („Plötzlich Gigolo“) als potenzieller Traummann. In weiteren Rollen spielen Caren Pistorius, Michael Cera, Brad Garrett, Holland Taylor sowie Jeanne Tripplehorn, Rita Wilson und Barbara Sukowa („Hannah Arendt“).
Mit GLORIA – Das Leben wartet nicht schrieb und produzierte Regisseur Sebastián Lelio das US-Remake seines eigenen gleichnamigen chilenischen Films, für den Paulina García bei der Berlinale 2013 mit dem Silbernen Bären als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet wurde.

Und wer nimmt den Hund?

ladiesnight: Mittwoch, 16. Oktober - 20 Uhr

  • Genre: Komödie
  • Regie: Rainer Kaufmann
  • Drehbuch: Martin Rauhaus
  • Darsteller: Martina Gedeck, Ulrich Tukur, Lucie Heinze, Angelika Thomas, Marcel Hensema, Julika Jenkins, Peter Jordan
  • Produktion: Deutschland 2019
  • Filmlänge: 93 Minuten
  • FSK: frei ab 0 Jahren
  • Website: www.undwernimmtdenhund.de

  • Verleih: Majestic Filmverleih

Der Klassiker: Georg (Ulrich Tukur) verpasst seiner Ehe mit Doris (Martina Gedeck) den Todesstoß, als er eine Affäre mit seiner Doktorandin Laura (Lucie Heinze) beginnt. Bis dahin galten Doris und Georg als Abziehbild eines glücklichen Paars der Hamburger Mittelschicht. Nun stehen sie – nach mehr als einem Vierteljahrhundert Ehe – mit zwei Kindern, Haus und Hund vor dem Scherbenhaufen ihrer Beziehung. Aber man will ja nicht nur toben, man will auch etwas verstehen. So spricht die Vernunft. Also entschließen sich die beiden – ganz zivilisiert – zu einer Trennungstherapie. Rosenkrieg light? Weit gefehlt! Denn schon bald übernimmt in diesem Minenfeld von Verletzlichkeiten das Herz die Regie...

Kaum jemand kann eine Ehe schöner scheitern lassen als die beiden Ausnahme-Darsteller Martina Gedeck (BELLA MARTHA, DIE WAND) und Ulrich Tukur (DAS WEISSE BAND, JOHN RABE). Nach dem preisgekrönten Drama GLEISSENDES GLÜCK (2016) vereint Rainer Kaufmann (EIN FLIEHENDES PFERD) die beiden erneut als Paar in einer außergewöhnlichen Liebesgeschichte vor der Kamera. An ihrer Seite spielen Lucie Heinze, Angelika Thomas, Marcel Hensema, Julika Jenkins und Peter Jordan. Für das Drehbuch der Scheidungskomödie zeichnet Martin Rauhaus (FAMILIENFEST) verantwortlich. Die Bildgestaltung übernahm Klaus Eichhammer (EIN FLIEHENDES PFERD).

Petting statt Pershing

ladiesnight: Mittwoch, 30. Oktober - 20 Uhr

  • Genre: Komödie
  • Regie: Petra Lüschow
  • Drehbuch: Petra Lüschow
  • Darsteller: Anna Hornstein, Florian Stetter, Christina Große, Thorsten Merten, Hermann Beyer, Britta Hammelstein, Leon Ulrich, Barbara Phillip, Christine Schorn, Zoe Moore, Oskar Bökelmann
  • Produktion: Deutschland 2019
  • Filmlänge: 97 Minuten
  • FSK: frei ab 12 Jahren
  • Website: www.petting-statt-pershing-derfilm.de

  • Verleih: NFP/Filmwelt

BRD 1983: Die junge und kluge Ursula (Anna Hornstein) fühlt sich im tristen Provinzalltag, in dem die 68er-Bewegung mit ihrem Konzept von Liebe und Selbstbefreiung nur langsam ankommt, gefangen. Sie strotzt vor Lebenskraft und Sehnsucht und möchte eigentlich nur dazugehören, findet aber kaum Anschluss. Ihre spießigen Eltern empfinden sie als zu fordernd und provokant, ihren Mitschülern ist sie zu anstrengend. Als sie sich in ihren charismatischen Lehrer Siegfried Grimm (Florian Stetter) verliebt, der Pazifismus predigt, Selbstbefreiungskurse gibt und das gesamte Dorf sexuell zu befreien scheint, beginnt auch Ursula, die konservativen Strukturen ihrer Umgebung, das Frauenbild ihrer Generation und das Konzept einer intakten Familie grundlegend in Frage zu stellen. Als ihr allerdings bewusst wird, dass es Grimm leider nicht so ernst mit ihr meint, gibt es nur eine Lösung: Rache!

PETTING STATT PERSHING erzählt amüsant und vielschichtig von den frühen 80er Jahren in der BRD, einer Zeit eingefahrener Gesellschaftsstrukturen und Alternativbewegungen. Vor allem in der Provinz sind die Konzepte der 68er Bewegung von Liebe und Selbstbefreiung noch verpönt. Stellvertretend für die Sehnsucht nach Ausbruch und Freiheit steht Ursula – stark, klug und damit allen zu viel. Der Zuschauer begleitet die junge Frau auf ihrer Suche nach dem Glück, wobei sie, spätestens nach Erscheinen des attraktiven Lehrers Grimm, den Ausruf PETTING STATT PERSHING durchaus wörtlich nimmt.
Regisseurin und Drehbuchautorin Petra Lüschow gibt mit dieser Gesellschaftskomödie ihr Spielfilmdebüt. In den Hauptrollen spielen Newcomerin Anna Hornstein und Florian Stetter, das Ensemble wird durch Christina Große, Thorsten Merten, Hermann Beyer und Britta Hammelstein ergänzt.

Systemsprenger

ladiesnight: Mittwoch, 13. November - 20 Uhr

  • Genre: Drama
  • Regie: Nora Fingscheidt
  • Drehbuch: Nora Fingscheidt
  • Darsteller: Helena Zengel, Albrecht Schuch, Gabriela Maria Schmeide, Lisa Hagmeister
  • Produktion: Deutschland 2019
  • Filmlänge: 125 Minuten
  • FSK: frei ab 12 Jahren
  • Prädikat: besonders wertvoll
  • Website: port-prince.de/projekt/systemsprenger

  • Verleih: Port-au-Prince/24 Bilder

Laut, wild, unberechenbar: Benni! Die Neunjährige treibt ihre Mitmenschen zur Verzweiflung. Dabei will sie nur eines: wieder zurück nach Hause!

Pflegefamilie, Wohngruppe, Sonderschule: Egal, wo Benni hinkommt, sie fliegt sofort wieder raus. Die wilde Neunjährige ist das, was man im Jugendamt einen „Systemsprenger“ nennt. Dabei will Benni nur eines: Liebe, Geborgenheit und wieder bei ihrer Mutter wohnen! Doch Bianca hat Angst vor ihrer unberechenbaren Tochter. Als es keinen Platz mehr für Benni zu geben scheint und keine Lösung mehr in Sicht ist, versucht der Anti-Gewalttrainer Micha, sie aus der Spirale von Wut und Aggression zu befreien.

Im Wettbewerb der 69. Internationalen Filmfestspielen Berlin 2019 feierte SYSTEMSPRENGER eine fulminante Premiere. Die Regisseurin Nora Fingscheidt überzeugte die Jury und durfte sich für ihr intensives und gefühlvolles Spielfilmdebüt über den Silbernen Bären / Alfred- Bauer-Preis sowie über den Publikumspreis der Leserjury der Berliner Morgenpost freuen. Das großartige Ensemble begeistert – allen voran Helena Zengel, die mit körperlicher Wucht Bennis expressiver Wut ein zartes Gesicht verleiht, Lisa Hagmeister als Mutter, die Überforderung und Gebrochenheit eindrücklich verkörpert. Albrecht Schuch ist als Betreuer Micha der perfekte Gegenpol zu Benni. Gabriela Maria Schmeide überzeugt realitätsnah als Mitarbeiterin des Jugendamts, die alles Mögliche unternimmt, um Benni im Rahmen des Systems zu helfen. Einem System, das an diesem Anspruch scheitert und durch Kinder wie Benni „gesprengt“ wird.
SYSTEMSPRENGER ist seit der Berlinale auf zahlreichen Festivals gelaufen und mehrfach ausgezeichnet worden, darunter beim 23. Sofia International Film Festival mit dem Preis für die Beste Regie, beim Molodist – 47. Internationales Filmfestival Kiew mit dem Preis der Ökumenischen Jury sowie beim 29. Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern mit vier Preisen und beim 30. Internationalen Filmfest Emden-Norderney mit zwei Preisen.