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Sondervorführung von "Der letzte Mentsch" im Gedenken an Mario Adorf

Im Gedenken an den am 8. April 2026 im Alter von 95 Jahren verstorbenen Ehrenbürger der Stadt Mayen und Weltstar Mario Adorf lädt die Stadt Mayen zu einer besonderen Filmvorführung ein:

Am Sonntag, 19. April 2026, um 11 Uhr wird im Corso-Kino Mayen der bewegende Film "Der letzte Mentsch" gezeigt.

Nur wenige Wochen nach der offiziellen Kinopremiere wurde das Werk 2014 bereits in Anwesenheit von Mario Adorf sowie der Schauspielerin Katharina Derr, die eine der drei Hauptrollen verkörpert, im Mayener Corso-Kino präsentiert. Nun kehrt der Film an diesen besonderen Ort zurück — als würdige Erinnerung an einen großen Künstler und "Mayener Jung", wie Adorf immer wieder genannt wurde.

"Der letzte Mentsch" erzählt die Geschichte des Holocaust-Überlebenden Marcus Schwarz, der sich im hohen Alter seiner Vergangenheit stellen muss. Zwischen Erinnerungen, Schuld, Identität und Versöhnung entfaltet sich ein intensives Drama über ein bewegtes Leben und die Suche nach innerem Frieden. Mario Adorf beeindruckt in der Rolle des gealterten Protagonisten mit großer Tiefe und eindringlicher Präsenz.

Auch die Filmkritik würdigte seine Leistung: So wurde seine Darstellung vielfach als "herausragend nuanciert" und "von berührender Wahrhaftigkeit" beschrieben. Adorf gelinge es, seiner Figur zugleich Stärke und Verletzlichkeit zu verleihen und damit das Publikum nachhaltig zu bewegen.

Oberbürgermeister Dirk Meid erklärt: "Mit Mario Adorf verlieren wir eine herausragende Persönlichkeit, einen großen Schauspieler und einen Menschen, der seine Wurzeln nie vergessen hat. Auch in diesem Film zeigt sich noch einmal eindrucksvoll seine außergewöhnliche künstlerische Kraft. Er war ein Botschafter unserer Stadt weit über die Grenzen Deutschlands hinaus und hat Generationen von Menschen mit seinem Wirken berührt. Diese Vorführung ist uns ein besonderes Anliegen, um sein Andenken lebendig zu halten."

Der Eintritt zur Sondervorführung ist frei.

Die Stadt Mayen und das Corso-Kino laden alle Bürgerinnen und Bürger sowie Filmfreunde herzlich ein, gemeinsam an Mario Adorf zu erinnern und sein beeindruckendes schauspielerisches Vermächtnis noch einmal auf der großen Leinwand zu erleben.

Zur Reservierungen gehen sie in den nachstehenden Tabelle auf den So, 19.04. -> 11:00.

Filmplakat
Filmtitel und Filmdaten

Do
16.4.

Fr
17.4.

Sa
18.4.

So
19.4.

Mo
20.4.

Di
21.4.

Mi
22.4.

Der letzte Mentsch
frei ab 12 Jahren
93 Minuten

farbfilm verleih GmbH

          
          
          
11:00
          
          
          

Der letzte Mentsch

So, 19. April • 11:00 Uhr

  • Genre: Drama
  • Regie: Pierre-Henry Salfati
  • Drehbuch: Pierre-Henry Salfati, Almut Getto
  • Darsteller: Mario Adorf, Katharina Derr, Hannelore Elsner, Herbert Leiser, Roland Bonjour, Margot Gödrös, Markus Klauk
  • Produktion: Deutschland, Schweiz, Frankreich 2013
  • Filmlänge: 93 Minuten
  • FSK: frei ab 12 Jahren

  • Verleih: farbfilm verleih GmbH

Marcus (MARIO ADORF) ist ein Überlebender von Theresienstadt und Auschwitz. Seine Überlebensstrategie nach dem Krieg war das Vergessen.
Doch nun holt ihn die Vergangenheit ein und er möchte als Jude bei den Seinen beerdigt werden. Zu seiner Überraschung muss er aber erst einmal beweisen, dass er überhaupt Jude ist. Er braucht Dokumente oder Zeugenaussagen. Um die zu beschaffen, lässt sich Marcus von der jungen Deutschtürkin Gül (KATHARINA DERR) nach Ungarn fahren, das Land seiner Kindheit. Auf dieser Reise voller tragischer und komischer Erlebnisse lernen Gül und Marcus einander, aber auch sich selber, besser kennen.
Schließlich trifft Marcus in seinem Geburtsort Vác auf jemanden, der scheinbar schon lange auf ihn gewartet hat.

Die Suche eines alten Mannes nach seinen lange verleugneten jüdischen Wurzeln. Das Abenteuer eines jungen Mädchens, das diesen Mann im Auto durch Europa fährt.
Ein Roadmovie mit tragischen und sehr komischen Momenten. All das ist das berührende Drama DER LETZTE MENTSCH, in dem Mario Adorf, Nachwuchsschauspielerin Katharina Derr und Hannelore Elsner die Zuschauer auf eine Reise mitnehmen, die man nicht mehr vergisst.
Eine Reise voller Liebe und Leid, Poesie und Erkenntnis. Inszeniert von dem jüdischen Franzosen Pierre-Henry Salfati, dessen außergewöhnliches Historiendrama „Tolérance“ für den César nominiert wurde.