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Filmabend anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen: "Fassaden"
Anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Fraue zeigt das Corso Kino Mayen in Zusammenarbeit mit dem Mayener Forum gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen den Dokumentarfilm FASSADEN.
Die Zahlen sind eindeutig, das Leid kaum auszuhalten; und dennoch bleibt die Gewalt und vor allem die davon Betroffenen oft unsichtbar. Was Frauen in toxischen Beziehungen erleben, welche Auswirkungen die
Gewalt auf ihr Leben hat und wie sie einen Ausweg und Hilfe finden, dies macht Alina Cyranek in ihrem Dokumentarfilm FASSADEN sichtbar.
In FASSADEN erzählt Sandra Hüller die Geschichte einer Frau, die aus einer
langjährigen gewalttätigen Beziehung ausbricht, sowie von einem politischen und gesellschaftlichen System, das lieber wegschaut. Der Film zeigt, welche Machtstrukturen hinter den Fassaden stecken und wie der Staat
Frauen unzulänglich schützt. Die Erzählung wurde aus vier realen Erfahrungsberichten zu einer
Geschichte verdichtet, um die Anonymität der Frauen zu wahren.
Das Mayener Forum gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen bündelt die Unterstützungseinrichtungen für Betroffene von häuslicher Gewalt.
Weitere Informationen und Kontaktdaten gibt es auf der Homepage:
www.caritas-rhein-mosel-ahr.de/my-forum/.
Montag, 16. November
Abendveranstaltung ab 19 Uhr
Filmbeginn ca. 19:30 Uhr
Wie gewohnt zu besonderen Anlässen im Kino, dürfen sich die Besucher*innen über ein Glas Sekt freuen. 🥂
Fassaden
Filmabend 🥂 - Mayener Forum
gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen
Mo, 16. November • Abendveranstaltung ab 19 Uhr - Filmbeginn ca. 19:30 Uhr
- Genre: Dokumentarfilm
- Regie: Alina Cyranek
- Drehbuch: Alina Cyranek
- Stimmen: Sandra Hüller
- Produktion: Deutschland 2025
- Filmlänge: 90 Minuten
- FSK: frei ab 12 Jahren
- Deskriptoren: Gewalt, Bedrohung, Verletzung
- Website: rotzfrech-cinema.com/fassaden/
- Verleih: Rotzfrech Cinema UG
Häusliche Gewalt gegen Frauen: Die Zahlen sind eindeutig, das Leid kaum auszuhalten; und dennoch bleibt die Gewalt und vor allem die davon Betroffenen oft unsichtbar.
Was Frauen in toxischen Beziehungen erleben, welche Auswirkungen die Gewalt auf ihr Leben hat und wie sie einen Ausweg und Hilfe finden, dies macht Alina Cyranek in ihrem Dokumentarfilm FASSADEN sichtbar.
In FASSADEN erzählt Sandra Hüller die Geschichte einer Frau, die aus einer langjährigen gewalttätigen Beziehung ausbricht, sowie von einem politischen und gesellschaftlichen System, das lieber wegschaut. Der Film zeigt, welche Machtstrukturen hinter den Fassaden stecken und wie der Staat Frauen unzulänglich schützt.
Die Erzählung wurde aus vier realen Erfahrungsberichten zu einer Geschichte verdichtet, um die Anonymität der Frauen zu wahren. Alle Ereignisse haben sich tatsächlich so zugetragen, nichts ist erfunden. Ein Tanzpaar erschafft in einer Blackbox Bilder einer Beziehung, hochästhetisch, physisch, poetisch und lässt somit Raum für Vielschichtigkeit und Komplexität solch einer Beziehung. Die Manipulation der Frau wird mittels Animation zunehmend sichtbar gemacht, indem einzelne Frames auf Papier ausgedruckt, bearbeitet und wieder in den Realfilm eingefügt werden. Den klassisch dokumentarischen Rahmen bilden Experteninterviews, die klar und sachlich die Machtverhältnisse und Beziehungsstrukturen einordnen.
FASSADEN ist kein einfach konsumierbarer Film, sondern eine Herausforderung für die Zuschauenden. Häusliche Gewalt und die damit verbundenen Statistiken sind brutal, erschütternd, physisch. FASSADEN spiegelt all das in seiner Form wider, ist radikal und eigensinnig.
