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SchulKinoWoche in Rheinland-Pfalz vom 23.11. - 04.12.

Kontakt:
SchulKinoWoche Rheinland-Pfalz
c/o Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz
Hofstraße 257 c
56077 Koblenz

Information, Anmeldung, Filmhefte:
Manuel Föhl
Tel: 0261 - 9702 - 306
Mail: rheinland-pfalz@schulkinowochen.de
www.schulkinowoche.bildung-rp.de

Eintritt: 4 Euro
Begleitpersonen haben freien Eintritt

Download Flyer SchulKinoWoche Programm Mayen

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Der Fall Mäuserich

Montag, 23.11. • 8:30 Uhr
weitere Termine nach Absprache

  • Originaltitel: Uilenbal
  • Genre: Familie
  • Regie: Simone van Dusseldorp
  • Darsteller: Hiba Ghafry, Jashayra Oehlers, Hayo De Wilde, Matheu Hinzen, Mariana Aparicio Torres
  • Produktion: Niederlande 2016
  • Filmlänge: 80 Minuten
  • FSK: frei ab 0 Jahren
  • Altersempfehlung: ab 6 Jahren
  • Website: www.visionkino.de/unterrichtsmaterial/filmtipp-zoom/der-fall-maeuserich

  • Verleih: Koch Films

ab 1. Klasse
Themen: Umwelt/Natur, Tod/Trauer, Nahrungskette, Wald, Freundschaft, Mobbing, Musical
Fächer: Deutsch, Musik, Sachkunde, Ethik


Für die achtjährige Meral ist es nach dem Umzug in eine neue Stadt gar nicht leicht, Anschluss in der Schule zu finden. Bis sie Freundschaft mit einer Maus schließt, die schnell zum Schlüssel für neue Kontakte wird. Erst, als eine Eule sich den Mäuserich schnappt, beginnt die heile neue Welt zu wanken. Gemeinsam mit ihren neuen Freunden geht Meral auf eine Suche nach dem Nager, die am Ende vor allem eines zu Tage fördert: Die wahre Bedeutung von Freundschaft. (1 DVD)

Zum wiederholten Mal widmet sich die niederländische Filmemacherin Simone van Dusseldorp kindlichen Erlebniswelten im Spannungsfeld zwischen Freundschaft, Ausgrenzung und Natur- bzw. Tierwelten. Und auch diesmal gelingt der Spagat hin zum pädagogisch absolut wertvollen Kinder- und Jugendfilm, der seine Zielgruppe und ihre Sorgen und Verlustängste zu jeder Zeit ernst nimmt.

Die Adern der Welt

Dienstag, 24.11. • 8:30 Uhr
weitere Termine nach Absprache

  • Genre: Drama, Familie
  • Regie: Byambasuren Davaa
  • Drehbuch: Byambasuren Davaa
  • Darsteller: Bat-Ireedui Batmunkh, Enerel Tumen, Yalalt Namsrai, Algirchamin Baatarsuren, Ariunbyamba Sukhee, Purevdorj Uranchimeg, Alimtsetseg Bolormaa, Batzorig Sukhbaatar, Unurjargal Jigjidsuren
  • Produktion: Deutschland, Mongolei 2020
  • Filmlänge: 95 Minuten
  • FSK: frei ab 0 Jahren
  • Altersempfehlung: ab 9 Jahren
  • Website: www.visionkino.de/schulkinowochen/17-ziele/die-adern-der-welt/

  • Verleih: Pandora Film Medien GmbH

ab 4. Klasse
Themen: Lebenswelten, Nomaden, Arbeit, Armut, Umwelt/Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Engagement, Natur, kulturelle Vielfalt, Tradition und Moderne, Tod/Sterben
Fächer: Deutsch, Ethik/Religion, Sachkunde, Sozialkunde, Lebenskunde, Erdkunde


In der mongolischen Steppe lebt der 12-jährige Amra mit seiner Mutter Zaya, seinem Vater Erdene und seiner kleinen Schwester Altaa ein traditionelles Nomadenleben. Während sich Zaya um die Ziegenherde kümmert und Erdene als Mechaniker und durch den Verkauf von Käse auf dem lokalen Markt sein Geld verdient, träumt Amra einen ganz anderen Traum: Er will ins Fernsehen und bei der Show "Mongolia's Got Talent" auftreten. Doch das friedliche und ursprüngliche Leben der Familie wird durch das Eindringen internationaler Bergbauunternehmen bedroht, die den Lebensraum der Nomaden rücksichtslos zerstören. Erdene ist der Anführer derer, die sich der Ausbeutung widersetzen. Ein tragischer Unfall ändert jedoch alles. Plötzlich muss Amra den Kampf seines Vaters fortsetzen. Er tut dies mit der Klugheit und der unbekümmerten Gewitztheit eines 12-jährigen Jungen ...

Regisseurin und Drehbuchautorin Byambasuren Davaa ("Die Höhle des gelben Hundes", "Das Lied von den zwei Pferden") feiert mit DIE ADERN DER WELT ihr Spielfilmdebüt, einer berührenden, generationenübergreifenden und bildgewaltigen Familiengeschichte. Mit ihrem Film "Die Geschichte vom weinenden Kamel", der in über 60 Länder verkauft wurde, war sie bereits 2005 für einen Oscar nominiert.

Als Hitler das rosa Kaninchen stahl

Dienstag, 24.11. • 11 Uhr
weitere Termine nach Absprache

  • Genre: Drama
  • Regie: Caroline Link
  • Drehbuch: Caroline Link, Anna Brüggemann
  • Romanvorlage: Judith Kerr
  • Darsteller: Riva Krymalowski, Oliver Masucci, Carla Juri, Justus von Dohnányi, Marinus Hohmann, Ursula Werner
  • Produktion: Deutschland 2019
  • Filmlänge: 119 Minuten
  • FSK: frei ab 0 Jahren
  • Altersempfehlung: ab 10 Jahren
  • Prädikat: besonders wertvoll
  • Website: www.visionkino.de/schulkinowochen/filmangebot/filmansicht/als-hitler-das-rosa-kaninchen-stahl-1/

  • Verleih: Warner Bros. Pictures Germany

ab 5. Klasse
Themen: Flucht, Zuhause, Familie, Nationalsozialismus, Antisemitismus, Judenverfolgung, Diskriminierung, Hoffnung, Zuversicht
Fächer: Deutsch, Ethik/Lebenskunde, Religion, Geschichte, Kunst


Berlin 1933: Anna Kemper ist neun Jahre alt, als sich ihr Leben von Grund auf ändert. Um den Nazis zu entkommen, muss ihr Vater nach Zürich fliehen. Seine Familie folgt ihm kurze Zeit später. Anna lässt alles zurück, auch ihr geliebtes rosa Stoffkaninchen, und muss sich in der Fremde einem neuen Leben voller Herausforderungen und Entbehrungen stellen.

Oscar ® -Preisträgerin Caroline Link („Der Junge muss an die frische Luft“, „Nirgendwo in Afrika“) verfilmte Judith Kerrs Bestseller „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“, eine wahre Geschichte über Abschied, familiären Zusammenhalt und Zuversicht.
Die Hauptrolle der neunjährigen Anna spielt die Newcomerin Riva Krymalowski. In den Rollen der Eltern sind Oliver Masucci („Er ist wieder da“, „Dark“) und Carla Juri („Blade Runner 2049“, „Paula – Mein Leben soll ein Fest sein“) zu sehen. An ihrer Seite spielen Justus von Dohnányi („Der Vorname“, „Timm Thaler oder das verkaufte Lachen“) als Onkel Julius, Marinus Hohmann („Fünf Freunde und das Tal der Dinosaurier“, „Willkommen bei den Hartmanns“) als Annas Bruder Max sowie Ursula Werner („Der Junge muss an die frische Luft“, „Wolke 9“) als Haushälterin Heimpi. Das Drehbuch schrieben Caroline Link und Anna Brüggemann („Kreuzweg“, „3 Zimmer/Küche/Bad“). Die Kamera führte Bella Halben („Das Tagebuch der Anne Frank“, „Im Winter ein Jahr“).

2040 - Wir retten die Welt!

Montag, 23.11. • 11 Uhr
Mittwoch, 25.11. • 8:30 Uhr
weitere Termine nach Absprache

ab 5. Klasse
Themen: Klimawandel, Zukunftsvisionen, Nachhaltigkeit, Energieversorgung, Mobilität, Bildung, Demokratie Kinostart
Fächer: Sachunterricht, Naturwissenschaften, Lebenskunde/Ethik, Philosophie, Erdkunde, Deutsch, Biologie, Sozialkunde


In was für einer Welt wird die heute vierjährige Tochter Velvet des Filmemachers Damon Gameau im Jahr 2040 leben? In einer lebenswerten und gerechten Welt? Auf einer Reise um die Welt entdeckt Gameau technische Neuentwicklungen oder seit Jahrhunderten bewährte Verfahren, die dazu geeignet sind, den Klimawandel zu begrenzen und dabei auch zu einem gerechteren Zugang zu Ressourcen, Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe beitragen.

The Peanut Butter Falcon

Mittwoch, 25.11. • 11 Uhr
weitere Termine nach Absprache

  • Genre: Drama, Komödie
  • Regie: Tyler Nilson, Michael Schwartz
  • Drehbuch: Tyler Nilson, Michael Schwartz
  • Darsteller: Shia LaBeouf, Dakota Johnson, Zackary Gottsagen, Bruce Dern, Thomas Haden Church, Jon Bernthal, John Hawkes, Yelawolf, Wayne Dehart, Jake Roberts, Mick Foley
  • Produktion: USA 2019
  • Filmlänge: 98 Minuten
  • FSK: frei ab 12 Jahren
  • Altersempfehlung: ab 13 Jahren
  • Website: www.visionkino.de/filmtipps/filmtipp/the-peanut-butter-falcon/

  • Verleih: Tobis Film GmbH

ab 7. Klasse
Themen: Menschen mit Behinderung, Außenseiter, Freundschaft, Emanzipation, Träume, Abenteuer, Vertrauen, Helden, Diskriminierung, Vorurteile
Fächer: Englisch, Deutsch, Sozialkunde, Psychologie, Ethik, Philosophie, Medienkunde


Der 22-jährige Zak (Zack Gottsagen) will raus! Raus aus dem Altenheim, in das er wegen seines Down-Syndroms gesteckt wurde. Aber seine Betreuerin Eleanor (Dakota Johnson) weiß die Fluchtpläne ihres Schützlings immer wieder zu durchkreuzen. Angetrieben von seinem großen Traum, Profi-Wrestler zu werden, gelingt Zak eines Nachts doch noch der Ausbruch. Nur mit einer Unterhose bekleidet, stürzt er sich ins größte Abenteuer seines Lebens. Dabei trifft Zak auf den zwielichtigen Tyler (Shia LaBeouf), der selbst auf der Flucht vor rachsüchtigen Fischern ist und eigentlich keine Klette am Bein gebrauchen kann. Doch schon bald werden aus den beiden ungleichen Männern echte Freunde, die ihre Reise gemeinsam auf einem selbstgebauten Floss fortsetzen. Unverhofft bekommen sie Gesellschaft von Eleanor, die Zak gefolgt ist und ihn unbedingt ins Heim zurückbringen will. Und auch Tylers Verfolger sind dem ungewöhnlichen Gespann schon dicht auf den Fersen...

Mit ihrem herzerwärmenden Debütfilm THE PEANUT BUTTER FALCON wandeln Tyler Nilson und Michael Schwartz auf den Spuren Mark Twains. Der Film, der inzwischen bei etlichen Festivals mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde - darunter das South by Southwest, das Nantucket, das Maui und das Deauville Film Festival -, erzählt die Geschichte von der wunderbaren Freundschaft zweier ungleicher Männer. Das märchenhafte Roadmovie ist zugleich ein berührendes Plädoyer fürs Festhalten an den eigenen Träumen, bei dem ein unwahrscheinlicher Held zum emotionalen und wundervoll humorvollen Zentrum des Films wird. Zusammen mit Newcomer Zack Gottsagen machen Shia LaBeouf (NYMPHOMANIAC, TRANSFORMERS) als wortkarger, aber integrer Einzelgänger und Dakota Johnson (FIFTY SHADES OF GREY) als engagierte und willensstarke Sozialarbeiterin den liebevoll inszenierten Film zu großem Schauspielerkino.

The Hate U Give

Donnerstag, 26.11. • 8:30 Uhr
weitere Termine nach Absprache

  • Genre: Drama
  • Regie: George Tillman Jr.
  • Drehbuch: Audrey Wells
  • Originalvorlage: Angie Thomas
  • Darsteller: Amandla Stenberg, Regina Hall, Russell Hornsby, Anthony Mackie, K.J. Apa
  • Produktion: USA 2018
  • Filmlänge: 133 Minuten
  • FSK: frei ab 12 Jahren
  • Altersempfehlung: ab 14 Jahren
  • Website: www.visionkino.de/schulkinowochen/filmangebot/filmansicht/the-hate-u-give

  • Verleih: Twentieth Century Fox of Germany GmbH

ab 9. Klasse
Themen: USA, Rassismus, Identität, Bürgerrechte, Literaturverfilmung, Jugend, Coming-of Age, Kriminalität, Gewalt
Fächer: Englisch, Deutsch, Politik, Sozialkunde, Ethik


Als ihr bester Freund bei einer Polizeikontrolle erschossen wird, gerät die 16-jährige Starr zwischen alle Fronten. Soll sie, einzige Zeugin des Vorfalls, eine Aussage machen? Als schwarze Schülerin an einer weißen Schule ist ihr Leben kompliziert genug. Die kraftvolle Verfilmung des Romans von Angie Thomas seziert das Rassismusproblem der US-Gesellschaft in einer frischen Bildsprache mit coolen Beats und richtet sich damit direkt an ein jugendliches Publikum.

Deutschstunde

Freitag, 27.11. • 8:30 Uhr
weitere Termine nach Absprache

  • Genre: Drama
  • Regie: Christian Schwochow
  • Drehbuch: Heide Schwochow
  • Romanvorlage: Siegfried Lenz
  • Darsteller: Levi Eisenblätter, Ulrich Noethen, Tobias Moretti, Johanna Wokalek, Sonja Richter, Maria Dragus, Louis Hofmann, Tom Gronau
  • Produktion: Deutschland 2019
  • Filmlänge: 125 Minuten
  • FSK: frei ab 12 Jahren
  • Altersempfehlung: ab 15 Jahren
  • Prädikat: besonders wertvoll
  • Website: www.visionkino.de/schulkinowochen/filmangebot/filmansicht/deutschstunde/

  • Verleih: Wild Bunch Germany

ab 10. Klasse
Themen: Pflicht, Verantwortung, Menschlichkeit, Menschenrechte/-würde, Nationalsozialismus, (Deutsche) Geschichte, Kunst, „entartete" Kunst, Erwachsenwerden, Erziehung, Macht/Machtmissbrauch, Widerstand
Fächer: Deutsch, Geschichte, Politik, Kunst, Religion, Ethik, Musik, fächerübergreifend: Demokratieerziehung


Deutschland, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Jugendliche Siggi Jepsen (Tom Gronau) muss in einer Strafanstalt einen Aufsatz zum Thema „Die Freuden der Pflicht“ schreiben. Er findet keinen Anfang, das Blatt bleibt leer. Als er die Aufgabe am nächsten Tag nachholen muss, diesmal zur Strafe in einer Zelle, schreibt er wie besessen seine Erinnerungen auf. Erinnerungen an seinen Vater Jens Ole Jepsen (Ulrich Noethen), der als Polizist zu den Autoritäten in einem kleinen norddeutschen Dorf zählte und den Pflichten seines Amtes rückhaltlos ergeben war. Während des Zweiten Weltkriegs muss er seinem Jugendfreund, dem expressionistischen Künstler Max Ludwig Nansen (Tobias Moretti), ein Malverbot überbringen, das die Nationalsozialisten gegen ihn verhängt haben. Er überwacht es penibel, und Siggi (Levi Eisenblätter), elf Jahre alt, soll ihm helfen. Doch Nansen widersetzt sich – und baut ebenfalls auf die Hilfe von Siggi, der für ihn wie ein Sohn ist. Der Konflikt zwischen den beiden Männern spitzt sich immer weiter zu – und Siggi steht zwischen ihnen. Anpassung oder Widerstand? Diese Frage wird für Siggi entscheidend...

Mit Siegfried Lenz’ DEUTSCHSTUNDE verfilmte Regisseur Christian Schwochow („Bad Banks“, PAULA) einen der großen Welterfolge der deutschen Literatur. Der 1968 erschienene Roman thematisiert Repression und die Zerstörung menschlicher Beziehungen in einem autoritären System – und ist in Zeiten, in denen antidemokratische Tendenzen weltweit zunehmen, bestürzend aktuell. Doch zugleich ist DEUTSCHSTUNDE ein Kinostoff von überzeitlicher Qualität: Zwei Freunde werden erbitterte Feinde – und zwischen ihnen steht ein elfjähriger Junge, der von beiden geliebt werden will.
Basierend auf Lenz’ Jahrhundertroman hat Heide Schwochow das Drehbuch verfasst. DEUTSCHSTUNDE ist nach fünfjähriger Pause das fünfte gemeinsame Projekt der renommierten Drehbuchautorin und ihrem Sohn – eine ebenso außergewöhnliche wie erfolgreiche Arbeitsbeziehung, aus der bereits Filme wie NOVEMBERKIND, DIE UNSICHTBARE, WESTEN oder „Bornholmer Straße“ hervorgegangen sind.