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SchulKinoWoche in Rheinland-Pfalz vom 19.11. - 23.11.

Kontakt:
SchulKinoWoche Rheinland-Pfalz
c/o Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz
Hofstraße 257 c
56077 Koblenz

Information, Anmeldung, Filmhefte:
Sebastian Bauer
Tel: 0261 - 9702 - 306
Fax: 0261 - 9702 - 200
Mail: rheinland-pfalz@schulkinowochen.de
www.schulkinowoche.bildung-rp.de

Eintritt: 3,50 Euro
Begleitpersonen haben freien Eintritt

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Die kleine Hexe

Montag, 19.11. • 8:30 Uhr
Dienstag, 20.11. • 11 Uhr
Freitag, 23.11. • 8:30 Uhr

  • Genre: Abenteuer, Familie
  • Regie: Michael Schaerer
  • Drehbuch: Matthias Pacht
  • Romanvorlage: Otfried Preußler
  • Darsteller: Karoline Herfurth, Suzanne von Borsody, Therese Affolter, Momo Beier, Michael Gempart, Eveline Hall, Amelie Elisa Klein, Carolin Spiess, Luis Vorbach
  • Produktion: Deutschland, Schweiz 2018
  • Filmlänge: 103 Minuten
  • FSK: frei ab 0 Jahren
  • Altersempfehlung: ab 6 Jahren
  • Prädikat: besonders wertvoll
  • Website: www.studiocanal.de/kino/die_kleine_hexe

  • Verleih: STUDIOCANAL GmbH Filmverleih

1.- 4. Klasse
Themen: Märchen, Fantasie, Magie, Mobbing, Diskriminierung, Freundschaft, Selbstbewusstsein, Abenteuer, Literatur, Werte, Zusammenhalt, Barmherzigkeit
Fächer: vorfachlicher Unterricht, Deutsch, Sachkunde, Religion/Ethik, Lebenskunde


Die kleine Hexe hat ein großes Problem: Sie ist erst 127 Jahre alt und damit viel zu jung, um mit den anderen Hexen in der Walpurgisnacht zu tanzen. Deshalb schleicht sie sich heimlich auf das wichtigste aller Hexenfeste - und fliegt auf! Zur Strafe muss sie innerhalb eines Jahres alle Zaubersprüche aus dem großen magischen Buch auswendig lernen und allen zeigen, dass sie eine gute Hexe ist. Doch Fleiß und Ehrgeiz sind nicht wirklich ihre Stärken. Und obendrein versucht die böse Hexe Rumpumpel mit allen Mitteln zu verhindern, dass sie es schafft. Zusammen mit ihrem sprechenden Raben Abraxas macht sich die kleine Hexe deshalb auf, um die wahre Bedeutung einer guten Hexe herauszufinden. Und stellt damit die gesamte Hexenwelt auf die Probe...

Seit ihrem Erscheinen vor 60 Jahren begeistert Otfried Preußlers "Die kleine Hexe" Generationen von Kindern. In der ersten Realverfilmung des gleichnamigen Kinderbuchklassikers erweckt Karoline Herfurth ("SMS für Dich", "Fack Ju Göhte") nun eine der populärsten Literaturfiguren zu neuem Leben. Unter der Regie von Michael Schaerer spielt sie eine aufmüpfige junge Hexe, die auf der Suche nach Gut und Böse die ganze Hexenwelt auf den Kopf stellt. Als ihre Gegenspielerin - die Wetterhexe Rumpumpel - wird Suzanne von Borsody ("Hanni und Nanni 1-3", "Hannas Reise") zu sehen sein. Produziert wird DIE KLEINE HEXE von Uli Putz und Jakob Claussen (Claussen+Putz Filmproduktion), die mit "Krabat" und "Das kleine Gespenst" bereits sehr erfolgreich Romanvorlagen von Otfried Preußler verfilmt haben.

Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer

Mittwoch, 21.11. • 8:30 Uhr
Donnerstag, 22.11. • 8:30 Uhr

  • Genre: Abenteuer, Familie
  • Regie: Dennis Gansel
  • Drehbuch: Dirk Ahner, Andrew Birkin, Sebastian Niemann
  • Romanvorlage: Michael Ende
  • Darsteller: Solomon Gordon, Henning Baum, Annette Frier, Christoph Maria Herbst, Uwe Ochsenknecht, Milan Peschel, Rick Kavanian, Michael Bully Herbig
  • Produktion: Deutschland 2018
  • Filmlänge: 110 Minuten
  • FSK: frei ab 0 Jahren
  • Altersempfehlung: ab 6 Jahren
  • Prädikat: besonders wertvoll
  • Website: www.warnerbros.de/kino/jim_knopf_und_lukas_der_lokomotivfuehrer.html

  • Verleih: Warner Bros. Pictures Germany

2.- 6. Klasse
Themen: Anderssein, Außenseiter, Freundschaft, Mobbing, Vielfalt, Mut, Zusammenhalt, Kommunikation, Angst, Schein und Sein, Ernährung, interkulturelle Erziehung, Gefühle, Kindheit, Naturphänomene, Medien, Filmemachen
Fächer: vorfachlicher Unterricht, Deutsch, Sachkunde, Kunst, NaWi, Biologie, Erdkunde, Lebenskunde, Religion/Ethik, Technik, Gesellschaftswissenschaften fächerübergreifend: Medienkompetenz, Demokratieerziehung


Jim Knopf, sein Freund Lukas der Lokomotivführer und die Dampflok Emma ziehen von der kleinen Insel Lummerland hinaus in die Welt. Ihre Reise führt sie in das Reich des Kaisers von Mandala und auf die abenteuerliche Suche nach seiner entführten Tochter Li Si. Gemeinsam wagen sich die drei in die Stadt der Drachen, um die Prinzessin zu befreien und das geheimnisvolle Rätsel von Jims Herkunft zu lösen.

Michael Endes Roman „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ zählt seit 1960 zu den beliebtesten und erfolgreichsten Büchern im deutschsprachigen Raum. Auch die Fernseh- Adaptionen durch die Augsburger Puppenkiste (1961/1962 & 1976/1977) prägte die Kindheit und Jugend mehrerer Generationen. Jetzt bringt Erfolgsproduzent Christian Becker („Wickie und die starken Männer“, „Hui Buh – Das Schlossgespenst“) die erste Realverfilmung des Bestsellers in die Kinos. Regisseur Dennis Gansel („Die Welle“, „Mechanic: Resurrection“) inszenierte die phantastischen Welten des Romans im Studio Babelsberg, in den Bavaria Filmstudios und in Südafrika.
Die Hauptrollen spielen Solomon Gordon und Henning Baum als Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer, unterstützt von Annette Frier als Frau Waas, Christoph Maria Herbst als Herr Ärmel, Uwe Ochsenknecht als König Alfons der Viertel-vor-Zwölfte, Milan Peschel als Scheinriese Herr Tur Tur und Rick Kavanian als die Wilde 13 sowie mit der Stimme von Michael Bully Herbig (Nepomuk).

Die Pfefferkörner und der Fluch des Schwarzen Königs

Montag, 19.11. • 11 Uhr
Dienstag, 20.11. • 8:30 Uhr

  • Genre: Abenteuer
  • Regie: Christian Theede
  • Drehbuch: Dirk Ahner
  • Darsteller: Marleen Quentin, Ruben Storck, Luke Matt Röntgen, Emilia Flint, Leo Gapp, Devid Striesow, Katharina Wackernagel, Stephan Luca, Hannes Wegener, Suzanne v. Borsody
  • Produktion: Deutschland 2017
  • Filmlänge: 99 Minuten
  • FSK: frei ab 0 Jahren
  • Prädikat: wertvoll
  • Website: www.facebook.com/pfefferkoerner

  • Verleih: Wild Bunch Germany GmbH

ab 4. Klasse
Themen: Freundschaft, Solidarität, Vertrauen, Teamgeist, Vorurteile, Liebe, Schule, Familie, Umweltschutz, Kriminalität, Ausbeutung
Fächer: Deutsch, Erdkunde, Religion/Ethik, Sachkunde, NaWi, Sozialkunde


Die Pfefferkörner ziehen Spaß und Abenteuer magisch an! Bei ihrem ersten Kinoabenteuer haben es die drei Hamburger Nachwuchsdetektive Mia (Marleen Quentin), Alice (Emilia Flint) und Benny (Ruben Storck) allerdings mit einem Gegner zu tun, bei dem ihre üblichen Methoden versagen. Wie soll man gegen einen uralten Fluch, der auf einer Familie von Bergbauern lastet, ankommen? Oder steckt doch etwas ganz Anderes dahinter?
Die Klassenfahrt mit Lehrer Martin Schulze (Devid Striesow) droht auszufallen, doch in letzter Minute springt Bennys Mutter Andrea (Katharina Wackernagel) für die kranke Lehrerin ein. Benny ist davon wenig begeistert, vor allem als Herr Schulze und seine Mutter sich besser kennenlernen.
Ziel der Reise ist der Gruber Hof in den Bergen Südtirols. Mia freut sich riesig auf ihren guten Freund Luca (Leo Gapp), der dort wohnt. Doch Luca verhält sich eigenartig, denn es geschehen geheimnisvolle Dinge auf dem Berghof und die Kinder stoßen auf gruselige Berggeister und mystische Zeichen. Der neue Mitschüler Johannes (Luke Matt Röntgen) kommt Mia und ihren Freunden zu Hilfe und als unschlagbares Team, finden sie heraus, wer hinter den merkwürdigen Ereignissen steckt. Die Spur führt zurück nach Hamburg und die Pfefferkörner begeben sich auf eine riskante Mission ...

Christian Theede („Allein gegen die Zeit“) inszeniert DIE PFEFFERKÖRNER UND DER FLUCH DES SCHWARZEN KÖNIGS nach dem Drehbuch von Dirk Ahner („Hui Buh, das Schlossgespenst“) als einen spannenden und dabei umwerfend humorvollen Abenteuerfilm. Mit diesem Kinofilm kommen die beliebten Hamburger Jungdetektive endlich auf die große Leinwand.
Die preisgekrönte Jugend-TV-Serie „Die Pfefferkörner“, produziert von der Letterbox Filmproduktion im Auftrag der ARD unter Federführung des NDR, ist aus dem Familienprogramm der ARD nicht mehr wegzudenken. Seit 17 Jahren sind "Die Pfefferkörner" Hamburgs stärkste Antwort auf Gauner und Verbrecher. Die Pfefferkörner sind Mädchen und Jungen, die in Hamburg mit detektivischem Spürsinn Kriminalfälle lösen.

Love, Simon

Mittwoch, 21.11. • 11 Uhr
Freitag, 23.11. • 11 Uhr

  • Genre: Drama, Komödie
  • Regie: Greg Berlanti
  • Drehbuch: Isaac Aptaker, Elizabeth Berger
  • Romanvorlage: Becky Albertalli
  • Darsteller: Nick Robinson, Katherine Langford, Alexandra Shipp, Jorge Lendeborg, Miles Heizer, Keiynan Lonsdale, Logan Miller, Jennifer Garner, Josh Duhamel, Tony Hale
  • Produktion: USA 2018
  • Filmlänge: 110 Minuten
  • FSK: frei ab 0 Jahren
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • Prädikat: wertvoll
  • Website: www.fox.de/love-simon

  • Verleih: Twentieth Century Fox of Germany GmbH

ab 7. Klasse
Themen: Homosexualität, Coming Out, sexuelle Identität, Familie, Freundschaft, erste Liebe, soziale Medien
Fächer: Sozialkunde, Englisch, Ethik/Religion, Psychologie, fächerübergreifend: Bildung zur sexuellen Selbstbestimmung


Jeder verdient eine große Liebesgeschichte. Aber für den 17-jährigen Simon ist es etwas komplizierter: Er muss Familie und Freunden noch erzählen, dass er schwul ist, und kennt nicht einmal die Identität des Klassenkame- raden, in den er sich online verliebt hat. Beide Probleme zu lösen, erweist sich als gleichzeitig unglaublich witzig, angsteinflößend und lebensverändernd.
Inszeniert von Greg Berlanti („Dawson’s Creek“, „Brothers & Sisters“), geschrieben von Isaac Aptaker und Elizabeth Berger („This is us“) und basierend auf Becky Albertallis hochgelobtem Buch, ist LOVE, SIMON eine witzige und herzliche Coming-of-age Geschichte über die spannende Reise auf der Suche nach sich selbst und der ersten Liebe.

The Florida Project

Dienstag, 20.11. • 11 Uhr

  • Genre: Drama
  • Regie: Sean Baker
  • Drehbuch: Sean Baker, Chris Bergoch
  • Darsteller: Brooklynn Kimberly Prince, Bria Vinaite, Willem Dafoe, Christopher Rivera, Caleb Landry Jones, Mela Murder, Karren Karagulian
  • Produktion: USA 2017
  • Filmlänge: 111 Minuten
  • FSK: frei ab 12 Jahren
  • Altersempfehlung: ab 14 Jahren
  • Website: the-florida-project.de

  • Verleih: Prokino Filmverleih GmbH

ab 9. Klasse
Themen: Armut, USA, Kindheit/Kinder, Individuum (und Gesellschaft), Freundschaft, Familie, Erziehung, Solidarität, Sucht/Suchtgefahren
Fächer: Englisch, Politik, Sozial-/Gemeinschaftskunde, Geografie, Ethik/Religion, Deutsch, Kunst


Orlando, Florida: Moonee (Brooklynn Prince) ist erst sechs Jahre alt und hat bereits ein höllisches Temperament. Nur wenige Meilen entfernt vom Eingang zu Disneyworld wächst sie in „The Magic Castle Motel“ an einem vielbefahrenen Highway auf. Ihre frühreifen Streiche scheinen Halley (Bria Vinaite), ihre sehr junge Mutter, kaum zu beunruhigen. Da, wie bei allen Bewohnern des Motels “Magic Castle“, ihre finanzielle Lage nicht gerade rosig ist, ist sie gezwungen, auf mehr oder weniger anständige Weise ihre wilde Tochter und sich selbst durchs Leben zu hieven. Moonee und ihre gleichaltrigen Freunde erklären derweil unter den wachsamen Augen des Motelmanagers Bobby (Willem Dafoe) die Welt um sich herum zu einem großen Abenteuerspielplatz...

Bei der diesjährigen Quinzaine im Rahmen des Festival de Cannes wurde die neue Regiearbeit des US-amerikanischen Regisseurs Sean Baker als Sensation gefeiert. Auch bei den internationalen Festivals in Toronto, London und Hamburg, wo der Film im Oktober mit dem FILMFEST HAMBURG Kritikerpreis ausgezeichnet wurde, begeisterte er das Publikum und die Kritik gleichermaßen. Nach TANGERINE, dem ersten komplett mit einem iPhone gedrehten Film, liefert Baker mit THE FLORIDA PROJECT sein auf 35mm gedrehtes Meisterwerk und entführt das Publikum in eine faszinierende Märchenwelt, die nicht realistischer sein könnte. Neben der überragenden Jungschauspielerin Brooklynn Prince als Moonee und der Laiendarstellerin Bria Vinaite als Halley brilliert die Hollywood-Legende Willem Dafoe („The Grand Budapest Hotel“, „Antichrist“) in THE FLORIDA PROJECT in einer seiner außergewöhnlichsten Rollen und wurde dafür mit einer Oscar®-Nominierung als bester Nebendarsteller bedacht. Darüber hinaus wurde THE FLORIDA PROJECT vom San Francisco Film Critics Circle und der Toronto Film Critics Association als bester Film 2017 ausgezeichnet. Sean Bakers Film schaffte es auf die Liste der zehn besten Filme des Jahres 2017, die jährlich vom renommierten American Film Institute (AFI) aufgestellt wird.
THE FLORIDA PROJECT ist ein mitreißender Film über das Erwachsenwerden und eine ganz besondere Mutter-Tochter-Beziehung. Ein glücklicher Film über eine unschöne Welt.

“Der beste Film, den Sie dieses Jahr sehen werden.“ - L.A. Times
“Willem Dafoe ist in THE FLORIDA PROJECT in einer der wichtigsten Rollen seiner gesamten Karriere zu erleben“ - The Times

Aus dem Nichts

Donnerstag, 22.11. • 11 Uhr

  • Genre: Drama
  • Regie: Fatih Akin
  • Drehbuch: Fatih Akin, Hark Bohm
  • Darsteller: Diane Krüger, Dennis Moschitto, Ulrich Tukur, Numan Acar, Johannes Krisch, Jessica McIntyre
  • Produktion: Deutschland 2017
  • Filmlänge: 106 Minuten
  • FSK: frei ab 12 Jahren
  • Altersempfehlung: ab 16 Jahren
  • Prädikat: besonders wertvoll
  • Website: www.warnerbros.de/kino/aus_dem_nichts.html

  • Verleih: Warner Bros. Pictures Germany

ab 11. Klasse
Themen: Rechtsextremismus, Rassismus, Terrorismus, Familie, Trauer/Trauerarbeit, Recht, Gerechtigkeit, Selbstjustiz, Schuld und Sühne
Fächer: Deutsch, Politik, Sozialkunde/Gesellschaftslehre, Religion/Ethik, Geschichte


Katjas (Diane Kruger) Welt bricht zusammen, als ihr Mann Nuri (Numan Acar) und ihr Sohn Rocco (Rafael Santana) bei einem Bombenanschlag umkommen. Katja ist vom Schmerz wie betäubt. Niemand kann ihr in dieser Situation helfen. Die folgenden Tage übersteht sie nur unter Tränen und Drogen. Ihren Liebsten in den Tod zu folgen, darum kreisen ihre Gedanken. Doch dann verhaftet die Polizei das Neonazi-Paar Edda (Hanna Hilsdorf) und André Möller (Ulrich Friedrich Brandhoff). Beide werden durch die vorgelegten Beweise schwer belastet. Andrés Vater (Ulrich Tukur) gab der Polizei den entscheidenden Hinweis. In dem folgenden Prozess vertritt Nuris bester Freund, der Anwalt Danilo Fava (Denis Moschitto), Katja als Nebenklägerin. Der Prozess verlangt Katja alles ab, aber die Hoffnung, dass die Täter bestraft werden, gibt ihr die Kraft, jeden Tag im Gericht zu erscheinen. Doch Verteidiger Haberbeck (Johannes Krisch) gelingt es, geschickt, Zweifel zu säen – die belastenden Beweise sind nicht so eindeutig, wie zunächst gedacht. Schließlich muss das Gericht die Angeklagten freisprechen. Doch ohne Gerechtigkeit wird Katja niemals Frieden finden.

Der neue Film von Fatih Akin zieht den Zuschauer durch seine dichte Erzählweise einer erschütternden und hochaktuellen Geschichte von der ersten Minute an in seinen Bann. Mit Diane Kruger hat Akin darüber hinaus eine Hauptdarstellerin gefunden, die durch ihr ausdrucksvolles Spiel das Maximum an Nähe für Kamera und Publikum zulässt und somit ganz tief in die traumatisierte Seele der Figur blicken lässt. Sowohl die Ohnmacht der Trauer als auch die wütend verzweifelte Entschlossenheit Katjas macht Akin in atmosphärisch aufgeladenen und meisterhaft komponierten Bildern deutlich. Sämtliche Darsteller werden sicher durch eine starke Geschichte geführt, dabei wirken Handlung und die Dialoge in ihrer Authentizität fast schon dokumentarisch und sind damit auch Teil eines wichtigen Beitrags zur hochaktuellen politischen Debatte in Deutschland. Fatih Akins AUS DEM NICHTS ist ein packend und nuanciert erzähltes Drama über Selbstjustiz, Rache und Wut. Ein aufwühlender, mutiger und beeindruckender Film. Für ihre überragende Darstellung der Frau, deren Angehörige Opfer eines Anschlages werden, erhielt Diane Kruger die Goldene Palme der Filmfestspiele 2017 als Beste Darstellerin.