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Filmabend - Evangelische Kirchengemeinde: "Crescendo #makemusicnotwar"

Filmabend in Zusammenarbeit mit der Evangelische Kirchengemeinde Mayen

Mittwoch, 4. November
19:30 Uhr

Crescendo #makemusicnotwar

Filmabend - Evangelische Kirchengemeinde Mayen
neuer Termin geplant

  • Genre: Drama
  • Regie: Dror Zahavi
  • Darsteller: Peter Simonischek, Daniel Donskoy, Mehdi Meskar, Sabrina Amali, Bibiana Beglau
  • Produktion: Deutschland 2019
  • Filmlänge: 112 Minuten
  • FSK: frei ab 6 Jahren
  • Prädikat: besonders wertvoll
  • Website: www.crescendofilm.de

  • Verleih: Camino Filmverleih

Im Rahmen von Friedensverhandlungen zwischen Diplomaten aus Israel und Palästina soll in Südtirol ein Konzert eines Jugendorchesters junger Palästinenser und Israelis gegen allen äußeren Wiederstand stattfinden. Die Jugendlichen wollen die Friedensbemühungen, die in ihrem Mikrokosmos bereits gefruchtet haben, nicht aufgeben und sehen nach und nach im gemeinsamen Zueinanderfinden und Musizieren einen ersten Weg zur Überbrückung von Hass, Intoleranz und Terror.

Auf inspirierende Weise erzählt Dror Zahavis Spielfilm CRESCENDO #makemusicnotwar von jugendlichen Musikern aus Palästina und Israel, die in einem gemeinsamen Konzert ein Zeichen für ein friedliches Miteinander setzen sollen. CRESCENDO ist ein Film über die Kraft der Musik, die Menschen miteinander verbinden kann. Die Last der Geschichte, die sowohl Jugendliche aus den palästinensischen Gebieten als auch aus Israel immer mit sich tragen, stellt der Film in vielen aufreibenden Begegnungen dar. Hierbei werden alle Seiten, alle Meinungen gehört, doch es wird auch in Frage gestellt, ob ein Projekt wie ein gemeinsames Konzert überhaupt Probleme einer solchen Tragweite lösen kann. Durch viele kleine Einzelgeschichten und Dank eines überzeugend agierenden jungen Ensembles, werden viele Facetten der Auseinandersetzung und des Austauschs gezeigt. Peter Simonischek ist als Eduard Sporck genau die richtige Autoritätsperson, die durch eine eigene berührende Geschichte den jungen Menschen den Weg weisen kann, um sich einer friedlichen Zukunft zu öffnen. Die wunderschöne gemeinsam erarbeitete Musik setzt den Rahmen der Geschichte, als Zuschauer wird man zu einem Teil der Gruppe, die miteinander streitet, diskutiert, musiziert und lacht. Und so setzt der Film ein mutiges, wichtiges und inspirierendes Zeichen über sein eigentliches Thema hinaus: Dass Grenzen dazu da sind, überwunden zu werden. Durch Zuhören, Reden und Aufeinander zugehen – und natürlich durch die Kraft der Musik.