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Filmabend
Der Deutsch-Französische Freundschaftskreis Mayen-Joigny feiert 60 Jahre "Elysée-Vertrag"

Ein besonderes Jubiläum gilt es zu feiern, denn vor genau 60 Jahren am 22.Januar 1963 wurde der deutsch-französische "Elysée-Vertrag" von Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer und Präsident Charles de Gaulle im Elysée-Palast in Paris unterzeichnet. Dieser Vertrag sollte nicht nur ein Abkommen zwischen Staatschefs bleiben, sondern das Fundament einer dauerhaften Freundschaft beider Länder in einem friedlichen Europa werden. Unterschrieben wurde der Vertrag "in der Überzeugung, dass die Versöhnung zwischen dem deutschen und dem französischen Volk , die eine Jahrhunderte alte Rivalität beendet, das das Verhältnis der beiden Völker zueinander von Grund auf neu gestaltet." ("Elysée-Vertrag",  Paris, 22.Januar 1963).
In den Fragen der Außen-, Sicherheits-, Jugend- und Kulturpolitik verpflichteten sich beide Länder zu enger Zusammenarbeit. So sind seitdem nicht weniger als 2300 Städte- und Gemeindepartnerschaften  entstanden, ebenso wie eine Vielzahl von zivilrechtlichen Initiativen. 

Aus diesem besonderen Anlass lädt der deutsch-französische Freundschaftskreis Mayen-Joigny e.V. (DFFK) zu einem interessanten Kinoabend mit kleinem Empfang am 25. Januar 2023, ab 19:15 Uhr in das Corso Kino Mayen ein. Gezeigt wird der in einer französisch-deutschen Co-Produktion im Jahre 2016 entstandene Spielfilm "Frantz".

Dank der Unterstützung des Deutsch-Französischen Bürgerfonds und der Organisation des DFFK kann dieses Projekt durchgeführt werden.

Der Eintritt ist frei.  

Frantz (OmU)

Filmabend - Deutsch-Französischer Freundschaftskreis - 60 Jahre "Elysée-Vertrag"
Mi, 25. Januar • Empfang ab 19:15 Uhr - Filmbeginn ca. 20 Uhr

  • Genre: Drama
  • Regie: François Ozon
  • Drehbuch: François Ozon
  • Darsteller: Pierre Niney, Paula Beer, Ernst Stötzner, Marie Gruber, Johann von Bülow, Anton von Lucke
  • Produktion: Deutschland, Frankreich 2016
  • Filmlänge: 114 Minuten
  • FSK: frei ab 12 Jahren

  • Verleih: X Verleih

Kurz nach dem Ersten Weltkrieg in einer deutschen Kleinstadt geht Anna jeden Tag zum Grab ihres Verlobten Frantz, der in Frankreich gefallen ist. Eines Tages legt Adrien, ein junger Franzose, ebenfalls Blumen auf das Grab von Frantz.
Das Geheimnis um Adriens Anwesenheit im Ort nach der deutschen Niederlage entfacht unvorhersehbare Reaktionen.

„Frantz“, angesiedelt nach dem Ende des ersten Weltkrieges, erzählt sinnlich wie spannend von dem Recht aus Liebe zu lügen. François Ozon („Eine neue Freundin“, „Swimming Pool“, „8 Frauen“), der für Regie und Drehbuch verantwortlich zeichnet, konnte für die deutsch-französische Koproduktion die gefragtesten jungen Stars aus beiden Ländern gewinnen: Die Hauptrollen übernahmen Paula Beer („Das finstere Tal“) und Pierre Niney („Yves Saint Laurent“), der 2015 mit dem César als Bester Hauptdarsteller ausgezeichnet wurde. Daneben vereint die Produktion so hochkarätige Schauspieler wie Ernst Stötzner, Marie Gruber und Johann von Bülow vor der Kamera.